Moby-Dick™

Leben mit Herman Melville

Steffi hat das 20. und 21. Kapitel gelesen…

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… und fürchtet die Nemesis:

Stefanie DrecktrahJa, es geht los. Auch Ismael fängt ein neues Leben an und in der Tat geht es jetzt wirklich los – alle Mann an Bord und Leinen los.

Und immer noch hält sich der Schleier um den bedeutendsten Mann in dieser Geschichte. Ahab wurde immer noch nicht gesehen. Er ist ein Phantom, das personifizierte Damoklesschwert, das über den Köpfen der Mannschaft hängt.

Und dann bekommt alles noch eine weitere Bedeutung, denn wir erfahren, dass es für alles an Bord Ersatz gibt – außer für das Schiff selbst und für seine Nemesis – Captain Ahab.

Anders gesagt, er ist unersetzlich und man muss stets im Auge haben, dass er den Mann nie gesehen hat, „der des Schiffes unumschränkter Diktator sein sollte“ (Kapitel 20, S. 175).

Ismael spürt, dass etwas faul ist im Staate Dänemark (um mal bei anderen Klassikern zu räubern), aber er ist kein Dänenprinz, der sich damit auseinandersetzt und sich damit dem Untergang weiht. Vielleicht ist es Ismaels Unbedarftheit, die ihn davor schützt, am Ende mit den anderen unterzugehen.

Im folgenden Kapitel lernen wir dann endlich eine weitere Lichtgestalt kennen (auf die ich mich persönlich am meisten gefreut habe): Starbuck betritt zum ersten Mal die Bühne und es ist sofort klar, dass er auf der Lichtseite der Geschichte steht. „Ein forscher Erster ist das, ein guter Mann und fromm dazu.“ (S. 180)

Die Spiele mögen beginnen.

Written by Wolf

24. Februar 2007 um 1:28 Uhr vormittags

Posted in Steuerfrau Steffi

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