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Kanadische Walkunde aus Plastikstühlen

27. März 2007

Update zu Walskelette gucken:

Brian Jungen gilt als der wichtigste kanadische Künstler seiner Generation (Jahrgang 1970). Die Villa Stuck in München ist noch bis 20. Mai 2007 die einzige deutsche Station seiner Ausstellungstournee durch Europa.

Zum Beispiel: Seine Serie von drei Walskeletten aus Plastikstühlen, die Knochen von Cetology 2002, sind untrennbar verknüpft mit einer ganzen Reihe möglicher Assoziationen – im Material verankerte Verknüpfungen, die die Grenzen von Plastik, naturkundlichem Anschauungsobjekt, Kritik am Warenfetischismus und religiös, politisch oder romantisch besetzter Symbolik transzendieren (und wahrscheinlich sowieso das Sinnvollste, was man aus den Folterschrebergartenstühlen nachlässig geführter Café-Freisitze machen kann).

Moderatoren des Zündfunk machen die Führungen gratis. Handlungsanweisung: Hin.

Danke an Frau Fernseherin für Aufmerksamkeit!

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