Rock Revolution
Update zu Mobylied:
Das mit dem “Ururgroßonkel” von Herrn Richard Melville Hall aka Moby hat mich nun doch nicht in Ruhe gelassen; es wird mir ja wohl keiner weismachen wollen, dass das eine Bezeichnung für einen Verwandtschaftsgrad sein soll.
Und siehe: Die große dicke Melville-Biographie mit dem beeindruckenden Stammbaum hinten drin kennt ihn nicht. Eine Doppelseite für Herman Melvilles Vorfahren seit 1751 (man leistete sich damals viele Gewschwister), eine Doppelseite für seine Nachfahren bis Geburtsjahr 2001. Und auch im Index: kein Richard Melville Hall.
Also weiter ins Internet. Hier ist Herr Hall auch immerhin ein paarmal außerhalb von Musikinterviews bekannt, am besten in The Extended Family of Geoffrey and Heidi (Messick) Trowbridge.
Von hier aus kann man seinen Stammbaum, am übersichtlichsten im Pedigree, in jede beliebige Richtung verfolgen, es kommt kein Herman Melville dabei raus.
Moby-Fans und solche, die sich als deren Gegenteil verstehen, müssen jetzt sehr stark sein:
Moby ist kein Nachfahre von Herman Melville.
Auch wenn diese Behauptung ziemlich viele Google-Ergebnisse (und Imagepunkte bei Techno-Fans mit Abitur) einbringt.
Wenn’s mir nicht zuviel Arbeit wäre, das täglich dreimal wieder zurückverbessern zu müssen, würd ich’s ja wenigstens in die Wiki schreiben. Ich zähl auf die Querulanten.




