(… und hört schon auf, mich dauernd Ismael zu nennen)
Update zu Nennt mich nochmal Ismael:
My name is Arthur Gordon Pym.
Eddie the Divine Poe: Arthur Gordon Pym, 1838
Let me call myself, for the present, William Wilson.
Derselbe: William Wilson, 1839
Herman Melville: Moby-Dick, 1851
Mit dem ersten Satz wird der Stein ins Rollen gebracht. Der erste Satz ist Versprechen, Duftmarke, Rätsel, Schlaglicht – kurz: der Brühwürfel, mit dem die ganze folgende Suppe gekocht wird.
Thomas Brussig zum Wettbewerb Der schönste erste Satz, 2007
Der erste Satz ist wichtig. In der Liebe wie auch in der Literatur. Ein guter erster Satz entscheidet oftmals schon darüber, ob wir uns in einen Menschen oder in ein Buch verlieben, ob wir berührt werden und uns voller Neugier auf das Versprechen einer guten Geschichte einlassen.
Die Initiative Deutsche Sprache und die Stiftung Lesen zu ihrem Wettbewerb Der schönste erste Satz
Mir ist ja vor Jahrzehnten mal aufgefallen, dass der alte “Call me Ishmael” gleich zwei Vorläufer bei Poe hat: “Let me call myself, for the present, William Wilson” und “My name is Arthur Gordon Pym”. Das scheint vor lauter Schlichtheit doch eine wahre Eintrittskarte zum Club der Klassiker zu sein…
Der Wolf diskutiert bei Nicole Rensmann
Wie froh bin ich, dass ich weg bin!
Der junge Goethe: Die Leiden des jungen Werther(s)
Ich bin dann mal weg.
Hans-Peter Kerkeling: Ich bin dann mal weg
Ich heiße Lisa. Ich bin ein Mädchen. Das hört man auch am Namen.
Astrid Lindgren: Wir Kinder aus Bullerbü, 1954







“Das ist das Ende.”
[Rocko Schamoni - Sternstunden der Bedeutungslosigkeit]
rebella jane doe
26 Mai 07 at 12:53 Uhr vormittags
Ou, der is gut.
Ein Buch der letzten Sätze gab’s auch mal.
Wolf
26 Mai 07 at 2:43 Uhr nachmittags
oder den letzten..
es ist seltsam wie oft manche sachen immer wieder zitiert werden, aber wahre schätze verborgen bleiben.
Um auf genannten Werther zu verweisen zB: Was ich weiß kann jeder wissen, doch mein Herz habe ich allein.
Sanja
30 Mai 07 at 1:51 Uhr nachmittags
“Und auch so, was soll’s.”
Haltstopp, das war der Albert…
Wolf
30 Mai 07 at 8:39 Uhr nachmittags
“Ein Leben beginnt gewöhnlich mit der Geburt - meins nicht.”
(Walter Moers - Die dreizehneinhalb Leben des Käpt’n Blaubär)
Ich bin ausesprochener Moers- und Blaubärenfan.
phrixuscoyote
31 Mai 07 at 12:45 Uhr vormittags
Dann sollte dir Moby Duck, die weiße Riesenente, zusagen :o)
Beworben am 12. September in diesen feuchten Hallen:
http://ismaels.wordpress.com/2006/09/12/in-diesem-sinne
und es zahlt einem wieder kein Mensch .ò)
Wolf
31 Mai 07 at 5:55 Uhr nachmittags