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Nu in da houze: Moby-Dick; oder: Der Wal. Der Rathjen

31. Mai 2007

Update und Vollendung zu Die wahren Orte sind es nie:

Vorher:

Nachher:

Hähä. Also muss es mir keiner mehr besorgen (hu, wie das wieder klingt…), ich war selbst so frei. Enthalten in der Rathjen-Übersetzung:

Das meiste davon vermisst man schmerzlich in erreichbarer Buchform, sobald man anfängt, mit Herman Melville zu leben; ich hab schon aus Verzweiflung etliche Originalausgaben in abgelegten Exemplaren aus abgelegenen Provinzstadtbibliotheken der USA importiert, unter anderem welche wie den Hershel Parker, die offensichtlich auch Herr Rathjen benutzt hat – und an dieser Stelle darüber berichtet. Der Weblog ist durchsuchbar.

Rathjen stellt den Anspruch, zum ersten Mal den Urtext aus der gesicherten Fassung bis in die Klangstruktur hinein so getreu wie möglich abzubilden, als “Äquivalent zu für den sperrigen Stil, die wechselnden Tonlagen, die exzessive Rhetorik und die ungewöhnliche Interpunktion” (aus der editorischen Notiz von Nrobert Wehr).

Der Approach gefällt mir mit der Zeit immer besser, der Ausdruck übersetzen gewinnt plötzlich seine nautische Zweitbedeutung mit Betonung auf dem Präfix; ich werde meine Wertungen in der Bücherliste relativieren müssen.

Kaum innerhalb einer Zeitspanne, in der man nicht mal ein Kind kriegen kann, die ersten 25 Kapitel Moby-Dick durchgelesen, schon ist man rettungslos vergeekt.

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