
Hallo Wien
26. Oktober 2007Update zu Walgesang in seiner Sprache, Arthur Schnitzler: Amerika und Alles Clarel:
Es gehört ungeheuerlich hierher, aber wenn ein gutes Land seinen Nationalfeiertag hat, soll man ihm noch mehr Gutes dazu wünschen.
Was Österreich mit Herman Melville verbindet, ist zuerst mal Der dritte Mann mit Orson Welles, welch letzteren man sich kaum ohne Moby-Dick-Bibel in der Hand vorstellen kann, und vor allem Jung und Jung, der Verlag für Literatur und Kunst in Salzburg, der den deutschsprachigen Lesern den Clarel erschlossen und ein schmuckes Bändchen Essays draufgelegt hat.
Und das ist ja auf die Weltgeschichte umgerechnet eine durchaus aktuelle Regung, jedenfalls nicht der übliche verstaubte Nostalgieschmäh, den man mit dem Land von Gustav Klimt, Wurschtelprater, Sachertorte, Gösser, Sissi, Kottan ermittelt und Wolfgang Ambros verbindet. Schlussendlich ist Österreich ja auch das Land von Scheidungsmesse, Radio fm4 featuring Stermann & Grissemann, Eitrigen und Clara Luzia.
Melville kam nur bis Heidelberg. Da muss es mit den Augen eines Yankees so ähnlich aussehen wie in Alt-Wien, ist aber na bumsti kein Wunder, wenn man nachher verkannt und verbittert stirbt.
Serwaspfiatnbaba.
Lied: Clara Luzia: Morning Light, aus: Long Memory, 2007.





schön, dass hier dem “tag der fahne” ein post gewidmet wurde ;-)
urcooles (würde ein wiener sagen) lied und video by the way!
Österreich darf man einfach nicht übersehen :o)