Moby-Dick™

Leben mit Herman Melville

Der nullte Streich

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Verlangt nach Hr Küsters Angabe
fl 50, stellt dafür d. Holzzeichnung
her — versichert, daß es noch nicht ge-
druckt ist.

Kuchenteighülle, 1863

Ach, was muss man oft von bösen PR-Agenturen lesen. Ist das Zufall? Ausgerechnet kein halbes Jahr nach seinem hundertsten Hinscheiden? Genau nach 145 Jahren?

Müssen wir nur noch irgendwo verschwörungstheoretisch hineinwursten, dass es im Seidelschen Verlagsarchiv in Sulzbach-Rosenberg geschlummert hat, wo sie sonst allenfalls die Ur-Blechtrommel, eine Wittenberger Lutherbibel und haufenweise sehr alte Taschenkalender haben; die Nachbarschaft zum Literaturarchiv gibt thematisch nichts her.

Der 1863er Ur-Max und Moritz langweilt letztendlich auch: Nur zehn, mit Umschlag elf handtellergroße Bilder in Stenobleistift, alles ohne Comic-Erikative wie im 1865er Extended Remix, und dann nicht mal ein Ende mit Splatter. Ratschepüh. — Na gut, wie viele Kalendergeschichten hatten wir mit 33 veröffentlicht (und mit 32 keinen Moby, ich weiß ich weiß)?

Deutsch-Hausaufgabe für heute: Süddeutsche Zeitung vom Wochenende (14./15. Juni 2008) aus dem Altpapier zotteln, Feuilleton (zweites Heft) Seite 12 und 13 einscannen und lieber gleich als zu spät sorgfältig backuppen.

Wilhelm Busch, Der Kuchenteig, Bild 10, 1863

Bild: Wilhelm Busch: Der Kuchenteig, 1863, Bild 10.
Verlagsarchiv J. E. von Seidel/dpa, 2008.

Written by Wolf

16. June 2008 at 2:58 am

Posted in Reeperbahn

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