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P.E.Q.U.O.D.

Pandämonium der Exegeten, Quellenforscher und orientierungslosen Denker

Das Pandämonium der Exegeten, Quellenforscher und orientierungslosen Denker, kurz: P.E.Q.U.O.D. im Lese-, Schreib- und Studienprojekt Moby-Dick™. Leben mit Herman Melville besteht aus folgenden Personen im Stande eines Wal-affinen Literaten, kurz: W.A.L.:

Wolf GräbelWolf Gräbel, Germanist und Anglist alter Schule und Schreiber, hat mitten im Karl-May-Alter sein erstes Reclam-Heft geschenkt bekommen: Moby-Dick. Das Original hat er zwanzig Jahre später mit in eine Ehe geschleppt. Die Neuübersetzung brauchte er dringender. Dazwischen kleinere Melvilleana – ein Leben mal mehr, mal weniger mit Melville, aber nie ohne.

Your humble narrator, und auch wenn es ein Gemeinschaftsprojekt ist, bleibt das Passwort bei mir. Mich können Sie buchen, ich bin noch die ganze Woche hier.

Disclaimer: Der Weblog Moby-Dick™ behandelt ein kauziges Nischenthema mit ganz und gar unzeitgemäßem, gerade für “Web 2.0″ untypischem Tiefgang und nerdiger Verbohrtheit und lässt schon rein deswegen jegliche Relevanz bezüglich Presserecht oder kommerzieller Zielgruppenansprache vermissen. Für die inhaltlichen Belange dieser Internetpräsenz ist Wolf Gräbel der Ansprechpartner, das bin ich, für die formalen und technischen Belange WordPress, das ist der Host. Einer Verwendung ihrer E-Mail-Adressen für unverlangtes Werbematerial (vulgo Spam) widersprechen alle unten aufgeführten Beteiligten und ich.

In Partnerschaft mit Amazon.deZu literarischem und wissenschaftlichem Austausch hingegen fordere ich ausdrücklich auf, zu Freundlichkeit in allen ihren Erscheinungsformen lade ich herzlich ein.

Weiter alphabetisch nach Vornamen:

Christian WestheideChristian Westheide hat’s mit Filmen, von daher allerhand Erfahrung beim Bloggen und ein Schreibbüro in Berlin. Dem Wal hinterher wollte er von vornherein nur als blinder Passagier segeln.

Außerdem ist er in der Mannschaft der ausgewiesene, ja sagen wir es ruhig: preisgekrönte Literat: Das Ende von etwas war der Förderpreis beim Literaturpreis Ruhrgebiet 2006.

Bei derartigen Qualifikationen wollte man ihm da nie im Wege stehen.


Elke HegewaldElke Hegewald hat Moby-Dick schon als Pippi Langstrumpf gelesen, würde aber so ziemlich alles aus diesem Lebensalter jederzeit wieder tun.

Mit dem Abschluss in Slawistik aus Minsk wertet sie uns das Drittel des literaturwissenschaftlichen Materials auf der Welt aus, das kyrillisch geschrieben ist; das bisschen Germanistik und Englisch studiert man nicht, Lesen und Schreiben setzt man ja wohl voraus. Verfügte sie über Freizeit, so würde sie in ihr Moby-Dick schreiben.

Solange es bleibt, wie es ist, schmeißt sie eine sozialpolitische One-Man-Show, die sich über ganz Berlin verteilt, arbeitet daran, auch mal auf deren Website vorzukommen, und treibt als Hochhaushexe vom elften Stock direkt unterm Sternendach aus Reale Poesie.


Jürgen Jessebird SchmitteJürgen “Jessebird” Schmitte wurde auf Höhe von Kapitel 28: Ahab schamlos schanghait und ist auch noch stolz drauf. Als Konkurrenz für Moby-Dick™ war er mit seinem eigenen Weblog Planet9, in dem er außer dem Lehrreichsten und Erbaulichsten auch noch eiskalt Moby-Dick-Zitate sammelte, ja gar selbstgestaltete Moby-Dick-T-Shirts zu verscherbeln begann, einfach nicht mehr tragbar.

Darüber hinaus weiß man nie, wozu die Beziehungen nütze sind, wenn man mal Buchhandelsrabatt braucht. Er hat nämlich die richtigen Fächer studiert (Germanistik, Anglistik) und vor dem Hungertod im Allgemeinen Sortiment der Buchhandlung Fischer zu Jülich angefangen; das heißt: Der Mann kann alles.


Stefanie DrecktrahStefanie Drecktrah mochte immer gern Lasagne, ihren mittelneuen Entsafter und ihre Katze und hat sich dann noch täglich gewundert, warum die Kombination so nach Alf klingt.

Zweifellos krittelt sie beruflich weiterhin an anderer Leute Büchern herum, gefällt sich als Cineastin i.A. (was nicht zwangsläufig etwas Unanständiges bedeuten muss) und zieht die Moby-Dick-Verfilmung mit Patrick Stewart der klassischen mit Gregory Peck vor. Man hat das gern auf ihre Trekkie-Vergangenheit geschoben, die sie auf sich nahm, um Saft und die Lasagne mit Kevin Spacey zu teilen.

Steffis Mitarbeit endete auf eigenes Betreiben mit Weihnachten im Mai 2007 (sic). Wir bedauern das und wünschen ihr eine Zukunft.


Stephan De MariaStephan De Maria ist auf Höhe von Kapitel 25: Postskriptum zu Moby-Dick™ gestoßen, was allein die Frage aufwirft, was diese reiselustige Vollwasserratte mit philologischer Ausbildung, die sich nicht scheut, mit den moralisch verwerflichen Walfängern der Moderne in den notwendigen Diskurs zu treten, so lange fern gehalten hat.

Den Moby-Dick hätte der Mann schon lange lesen müssen, als Einstand hat er einen Schnelldurchlauf seiner Memoiren mit thematischem Fokus geliefert.

Geht doch.

Boats Attacking Whales
Boats Attacking Whales, aus Thomas Beale: The Natural History of the Sperm Whale, The Newberry Library, London 1839.

7 comments to “P.E.Q.U.O.D.”

  1. …das/der Blog hat eindeutig Charme, in welcher Form auch immer ;)


  2. Die Form ist der Inhalt, der Inhalt die Form.

    The tonality is the message.
    Marshal McLuhan

    Danke, wollt ich sagen :o)


  3. Grüße vom “Herztränen verursachenden Headerbild! ;-)

    Auf den Dürerplatz!! Wie der Tiergärtnertorplatz im Volksmund genannt wird…


  4. Habe zum Thema Walfangkultur übrigens was Interessantes im einem der letzten New Yorker gelesen: Besprechung des Buchs “Leviathan” von E.J. Dolin, natürlich mit Melville-Erwähnungen.


  5. Ui. Is ja ein plötzlich hereinbrechendes Standardwerk… Steht auf der Bücherliste und gehört womöglich mal in einen Extraeintrag. Thanks for sharing.


  6. Toller Blog!! Ich komme wieder! :-)


  7. Da möcht ich doch drum gebeten haben. Ich werde das nachkontrollieren.


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