Moby-Dick™

Leben mit Herman Melville

Ein Wal von einer Biografie

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Update zu Nu in da houze etc.,
automatisch zugleich zu Kaufen und Flachlegen:

Die Büchereien, deren abgelegte Exemplare ich an mich reiße, werden immer idyllischer. Diesmal ist es die Sea Cliff Village Library, nach der man unweigerlich Fernweh bekommen muss. Traditionell europäisierendes Yankee-Melville-Land.

Dabei war mir gar nicht klar, dass ich mir für lausige acht Steinchen die Hardcover-Version von Herman Melville 1819–1851: A Biography eingehandelt hab. 941 Seiten, dabei ist das nur der erste Teil dieser imposanten Faktenhuberei von Hershel Parker. Sobald ich den zweiten Teil 1851–1891 mit seinen nochmal 1056 Seiten erbeutet (und mir selbstverständlich eifrig studierend auch geistig angeeignet) hab, singe ich umgehend erneut aus.

Erwartet hab ich einen angefledderten Pappdeckelband, in Sea Cliff Village allerdings ruhte bis vor kurzem nichts anderes denn die Erstauflage von 1996, zweifellos von einer bebrillten Bibliomanin regelmäßig abgestaubt. Man kommt sich ganz schäbig vor, dass einem Amazon nur das Standardporto von drei Euro abgezogen hat.

Es ist, als ob man sich mit Sigrid Löffler verabredet hat, und dann klingelt Nicolette Krebitz.

Written by Wolf

2. February 2007 at 3:02 am

Posted in Moses Wolf

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