Moby-Dick™

Leben mit Herman Melville

Jetzt überrasche ich Sie

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Update (kein Überschreiben mehr möglich)
zu Überraschen Sie mich!:

Waschkörbeweise haben uns die Beiträge zum Gewinnspiel Überraschen Sie mich! vom letzten Dienstag die Kommentarfunktion eingebrandet. Sagt ja keiner, dass Waschkörbe immer voll sein müssen und dass es auf die Größe… nein falsch: die Menge ankommt.

Das Entscheidungsgremium ist zu seinem Ergebnis gelangt und benennt unter den beiden Bewerbern — viel besser noch: Bewerberinnen! — zwei Siegerinnen. Wenn ich Herrn Kapellmeister mal um einen gedämpften Trommelwirbel bitten dürfte.

Gewonnen haben (in zeitlicher Reihenfolge des Eingangs):

Frau Wortteufel mit ihrer Bildunterschrift:

Sperm Whale Plate XXIX Cetacea, Henry J. Johnson 1880
Der nächste, der mir was von Sushi und Stäbchen erzählt, den lass ich kielholen. Arrgh.

Und:

Frau Hochhaushex mit gleich drei Beiträgen:

Sperm Whale Plate XXIX Cetacea, Henry J. Johnson 1880
Wal: “Pfffföh, is das nu der scheiß Klimawandel oder brauch ich doch ‘n Navi? Ich hätte schwören können, dass ich letzte Woche noch hier durchgeschwommen bin.”

Sperm Whale Plate XXIX Cetacea, Henry J. Johnson 1880
Darwin (rechts): “Hmmm… war das nicht andersrum mit der Evolution der Wale, sind die nich vom Land ins Wasser…? Bloß gut, dass mir das keiner mehr anhängen kann.”

Sperm Whale Plate XXIX Cetacea, Henry J. Johnson 1880
Ahab (links): “Damn! Neenee Freundchen, sooo haben wir nicht gewettet. Es war ausgemacht, dass ich den Wal sterbe — zumindest hatte ich den Job. Frag Herman!”
Moby: “Ej, mach mich nich von der Seite an, Großmaul ej! Los ej, gehn wir… äh, schwimmen wir raus, ej!”

Frau Wortteufel gewinnt, weil sie es ihrem Reden nach darauf angelegt hat und das Gremium da mal nicht so sein will, das einwandfrei erhaltene Exemplar Max Reinowski: Wal, Wal! Käppen Bornholdts glücklichste Reise ins Eismeer. Mit Zeichnungen des Verfassers. Hörnemann Verlag, Bonn-Röttgen 1973. Moby-Dick 2.0 und alle angeschlossenen Weblogs wünschen ihr so viel Spaß wie möglich damit, würg.

Frau Hochhaushex gewinnt, weil Buchpreise maritimer Thematik versprochen waren, die mare-Ausgaben Nummer 51, 52 und 58, das sind:

  1. Fischen von August/September 2005,
  2. Kapstadt von Oktober/November 2005 und
  3. Japan von Oktober/November 2006.

Drei Beiträge, drei Preise. Mehr hätte das Gremium sowieso nicht dagehabt. Und die hat es auch nur, weil es vor einem Jahr auf seinen eigenen Ratschlag gehört und die reduzierten Aktionsexemplare eingesackt hat. Inzwischen macht Christiane Paul als Mireille Mathieu verkleidet Werbung für die, aber die Zeitschrift ist weiterhin Oberklasse.

Gratulation und vor allem sehr häufigen Dank für Engagement beim Mitdenken, Mühe beim Rumdichten und Spaß am Mitmachen an die Gewinnerinnen, die praktischerweise WordPress-Nachbarn und Impressumsjunkies sind, so dass die Preise an die jeweiligen Adressen gehen, sobald das Gremium mal wieder zu einer üblichen Postöffnungszeit vor die Tür kommt.

Hätten Sie auch haben können.

mare 51 mare 52 mare 58

Bilder: Nolan Preece Antique Prints, mare;
Lizenz: gemeinfrei, Creative Commons.

Written by Wolf

29. September 2007 at 12:01 am

Posted in Kommandobrücke

9 Responses

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  1. Danke. Ich danke meiner Mutter, die mir die Kraft gab, meiner Intuition zu folgen. Meinem Management, dass mich immer ermahnte, nicht ohne Hose das Haus zu verlassen. Und natürlich meiner verstorbenen Katze mit dem melodischen Namen Mozart, der ich *schluchz* diese Preis *wimmer* widmennnn uuäääh.. *schneuz* Tschuldigung. Die Dankbarkeit überwältigt mich. Ich glaub, ich muss weg.

    wortteufel

    29. September 2007 at 8:15 pm

  2. Auch von mir gerührt sniefend ein verzückt gehauchtes Danke an das hochverehrte und äußerst fachkundige Entscheidungsgremium. Wer hätte gedacht, dass man bei dem massiven Bewerberansturm überhaupt eine Chance hat. ;)

    Meinen aufrichtigen Glückwunsch auch an Frau Wortteufelin, die große Mitbewerberin und mutige Lemmingin an der Klippe. Ihrer bewegenden Erwähnung der sonstigen Dankesadressaten ist kaum etwas hinzuzufügen – außer, dass ich ihre Mutter gegen die meinige austausche und die verblichene Mozart-Katze gegen die Schildkröte Maximilian, genannt Max, auch wenn die noch lebt.

    Über meine Preise freue ich mich übrigens ganz ehrlich sehr. Ach, und dass es drei sind, ist schon mehr als man zu hoffen wagte. Zudem waren btw Beitrag drei und vier als e i n e r gedacht. Nur hat sich wohl in Ermangelung der Sprechblasen der Spannungsbogen des konfliktgeladenen Dialogs zwischen einem alten Einbeinigen und einem alten Wal nicht so recht wölben lassen. ;)

    hochhaushex

    30. September 2007 at 3:09 am

  3. *klatsch* *bravoschrei* *klatsch*

    stilke

    30. September 2007 at 8:35 am

  4. Das Gremium hat die Beiträge 3 & 4 von Frau Hochhaushex zu dem einzigen zusammengefasst, als der sie gedacht waren, auch wenn es schade um das noneuklidische Element der drei Preise für vier Beiträge ist, und die Preise auf die Post gebracht. Sie sollten je nach Mitarbeit der Post bei den Siegerinnen eintreffen.

    Wolf

    30. September 2007 at 2:11 pm

  5. Vielleicht sollten wir einen Wanderpokal daraus machen 8)

    (War das jetzt sehr undankbar?)

    wortteufel

    1. October 2007 at 2:46 pm

  6. Nu, es ist dein Preis. Kannst ihn ja für den lustigsten Suchbegriff wiederausschreiben oder so. (Nicht, dass ich ihn dann zurückgewinne…)

    Wolf

    1. October 2007 at 9:53 pm

  7. Soso, Du bist also einer derer, die mit Begriffen wie “kachelmann ohrfeige”, “ohne hoschen” oder “verdreckte schuhe” auf meinem Blog landen.

    wortteufel

    2. October 2007 at 8:50 am

  8. PS: ANGEKOMMEN. Oh, ich bin so gerührt und der Postbote war so neugierig nachdem ich laut loslachte.

    Meine Erklärung kommentierte er mit “Ein Buch, das Sie wieder loswerden müssen? Ist es denn so schlimm, wie Werthers Echt? Ach nee, die Leiden des Werther? Kann ich mir kaum vorstellen.”

    Schön. Danke.

    wortteufel

    2. October 2007 at 9:02 am

  9. Nein, ich bin einer derer, die Suchbegriffe wie “cooler Eisbär”, “frau aufreissen” und “Mobi Dik” beisteuern könnten und ohne einen Artikel über “pinguine” wahrscheinlich überhaupt nicht mehr gelesen würden.

    Das hätte sich der Reinowski nie träumen lassen, dass er mal am Bookcrossing in Bad Vilbel teilnehmen darf…

    Wolf

    2. October 2007 at 10:05 pm


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