Moby-Dick™

Leben mit Herman Melville

Metakram: Als ich einmal mein Theme änderte

with 10 comments

Update zu Neat…:

Randall EnosDie Zeichen der Zeit standen nach einem neuen Outfit. Das neue Theme (das ist bei WordPress das, was woanders ein Template ist) heißt Cutline. Das hat Chris Pearson gebaut. Sieht luftig aus.

Perfekt ist es nicht. Zum Beispiel sollte die Überschrift mit und die Brotschrift ohne Serifen stattfinden statt umgekehrt, der Header will ums Verrecken die statischen Seiten darstellen, der Text pappt sich an Bilder, zu denen man Links-Wrap definiert hat, trotz allem v- und hspace gnaden- und abstandslos dran, die Trennstriche in der Bücherliste werden nicht zentriert, die Überschriften in der Seitenleiste erscheinen ausschließlich versal — lauter Sachen, mit denen man leben lernen muss.

Mit denen man leben wird. Der Kaiser und der Ostblog können das ja auch — wobei der erstere offensichtlich das CSS gemietet hat, um darin herumzuändern, aber da hab ich jetzt meinen Dickschädel. Alle anderen Themes in der Auswahl benehmen sich noch viel renitenter. Das neue Erscheinungsbild ist demnach bis auf weiteres nicht verhandelbar.

Besonderer Dank geht an Randall Enos, der das Portrait von Herman Melville in druckfähiger Auflösung in seinem Weblog bereitgestellt und mit seinem Segen zur Verwendung freigegeben hat — sowie an die Firma the missing link für Einrichtung und typografische Beratung.

<edit> 4. Oktober 2007, 08:17 Uhr: Nach ausführlichen Diskussionen am lebenden Objekt wurde von Text, Grafik, Typografie und Content Provision entschieden, wieder das Theme Neat einzuführen (so viel zu “nicht verhandelbar”). Das Bild von Herrn Enos bleibt. Abermals danke an alle Beteiligten. </edit>

Weiter mit Inhalt.

Screenshot alter Look Neat!

Written by Wolf

4. October 2007 at 1:23 am

Posted in Kommandobrücke

10 Responses

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  1. Stimmt.
    Und die Typografie über der Melville Karikatur von Ennos ist nicht wirklich schön. Der Kaiser hat da eine edel wirkende Serifenschrift, die schön zu seinem Headerbild passt.

    Was ich probiert habe:
    Habe mich mal auf WordPress rumgetrieben, einen Free Account angelegt und versuchsweise einen Moby Dick Blog-Entwurf erstellt.

    Fazit:
    Nur dieses freie Theme von allen freien Themes fand bei mir halbwegs Gnade: http://hallihallo.wordpress.com/
    Leider kann man aber keinen Bildheader einfügen.

    Vielleicht ist es jedoch möglich, immer eine erste Seite stehen zu lassen, auf der eben Ennos Karikatur drauf ist. Im Hochformat ist sie eh am schönsten.

    Schau mal, ob dir die restlichen Funktionen dieses Themes behagen – ich habe es nur von der Optik her begutachtet und für mich ist es das Beste: klar, pur und keine hässliche fette schwarze Arial im Header.

    Vroni

    4. October 2007 at 2:41 am

  2. Die Benutzbarkeit ist ein Graus: Man keine Einträge editieren, selbst wenn man eingeloggt ist. Sowas kann natürlich tööödlich wirken…

    Wolf

    4. October 2007 at 2:55 am

  3. Jaja, da ist jetzt wieder das Neat drin. Sehr aufmerksam, liebe Leser.

    Wolf

    4. October 2007 at 7:18 am

  4. Mir gefiel grade der Kommentar zur hässlichen fetten Arial.

    wortteufel

    4. October 2007 at 9:52 am

  5. Die Welt wäre ein friedlicher Ort, wenn die Menschen ihre Überschriften in Bookman Old Style und ihre Fließtexte in Franklin Gothic Book schreiben wollten.

    Wolf

    4. October 2007 at 12:23 pm

  6. Liebster Wolf, es sind nicht die bösen Grafiker schuld, wenn man im Internet mit der Bookman und der Franklin Gothic nicht sehr weit kommt und dann die Welt als wenig friedlichen Ort wahrnimmt

    Diese von dir gewünschten Schriften gehören eben nicht zu den allgemein verfügbaren und kompatiblen Systemschriften (wie Georgia, Lucida, Verdana, Helvetica, Arial, Times. Das hat kein Grafiker/Webdesigner erfunden so.

    Was man aber tun kann für bessere Lesbarkeit im Netz: Wenn man Serifenschriften liebt, die bitte eher als große Headlines über 24 Punkt verwenden (Georgia, Times) und im Fließtext besser serifenlose Schriften (Verdana, Lucida etc.)nehmen. Besser ist das. Ich sehe das bei WordPress-Themes allzuoft genau umgekehrt. Und Arial Bold schwarz ummera 48 Punkt als Schmuckheadline für einen Header ist sowas von daneben (WP-Theme Cutline). Das hat sogar der Kaiser gemorken http://thekaiser.wordpress.com/ und sich lieber CSS-Credits gekauft, um dieses serifenlose Verbrechen zu beseitigen. Was ich allerdings nicht wusste, dass man blechen muss. Mir persönlich wären es jedoch die ca. 15 Dollar an Credits im Jahr wert gewesen, dieses Theme per CSS umzubauen.

    Vroni

    4. October 2007 at 8:44 pm

  7. Wenn mich wer sucht: Bin Informatik studieren.

    Wolf

    4. October 2007 at 8:48 pm

  8. CSS umbauen kann ich auch. Was das betrifft, ist der Informatiker in da house^^.

    Vroni

    5. October 2007 at 10:24 am

  9. Ja, Bookman Old Style. Damit erhalte ich mir die Illusion echten Schreibens wenn ich mich wieder mit IT- und BWL-Sprech herumschlagen muss des lieben Broterwerbs wegen.
    Schriften mit Serifen erhöhen das Wohlgefühl beim Lesen und sind augenfreundlich.

    Stephan

    9. October 2007 at 1:22 pm

  10. Gerade des lieben Broterwerbs wegen ist Bookman Old Style ungemein praktisch – bei der Laufweite. Kann man leider nur in Überschriften benutzen, sonst gibt das Mecker von der Grafik.

    Wolf

    9. October 2007 at 7:10 pm


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