Moby-Dick™

Leben mit Herman Melville

Die Zeit steht still und mir ist kalt

with 7 comments

Update zu Walgesang in seiner Sprache:

Die damals nicht besonders viel jüngere Frau und das Meer standen 2003 Apocalyptica zur Seite, der einzigen Metal-Kapelle mit drei Cellisten, um Seemann von Rammstein 1998 aufzunehmen. Sowas kann natürlich wieder nur in Finnland gedeihen — aber wenn jemand noch so eine findet, darf er es hier gerne weitergeben.

In diesen Tagen hat das ewig kindische Stimmwunder Nina Hagen, die, wenn man wirklich sehr genau hinhört, schon immer ihren Hang zu maritimem Liedgut öffentlich auslebte, das Ding nochmal live gesungen, unter sichtlichem Einfluss lustiger Substanzen. Aber über unseren (?) Herman lästern

Die Lieder:

Die Platten:

Written by Wolf

4. November 2007 at 4:08 pm

Posted in Moses Wolf

7 Responses

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  1. Nina Hagen ist zwar komplett durchgeknallt, aber singen kann sie.
    (Hach und jetzt muss ich an den Rudolph das Rentier-Zeichentrickfilm denken, wo sie die Stormella gesprochen hat *schwärm*)

    Aoife

    8. November 2007 at 7:41 pm

  2. Die spricht in den 2D-Animationen immer alles, was einer Hexe ähnlich sieht. In “Chihiro und die Reise ins Zauberland” oderwiederheißt war sie auch sowas und hat sich wacker dabei geschlagen, dochdoch.

    Wolf

    8. November 2007 at 8:50 pm

  3. Davon weiß ich nichts. Alles was über Die Reise der Glühwürmchen hinausgeht und im entferntesten sowas wie ein Anime ist ist spurlos an mir vorübergegangen, aber ich zweifle nicht daran, dass sie es prima hinbekommen hat ;) wenn jemand eine Hexe sprechen kann, dann Nina Hagen.

    Aoife

    9. November 2007 at 7:38 am

  4. Chihiro is schon okay. Nach Animes trau ich mich gar nicht zu youtuben, weil man von der ganzen Fan-Art Akne kriegt, die originale Chihiro ist aber wirklich groß. Ein sublimiertes Epos über Magersucht, behaupte ich.

    Krächz, kreisch, gurr, girr.

    Wolf

    9. November 2007 at 11:30 pm

  5. Nun, meine Affinität zur singenden Frau Hagen der Neuzeit ist durchwachsen und hält sich stellenweise durchaus in Grenzen. Aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich (nicht) streiten. ;)

    Woohoow, aber dass die die Rammsteine gecovert hat, wusste ich ja gar nicht. Und das mir als einstiger Kennerin und gar Konzertgängerin derselben…

    Ich war übrigens auf dem hier, wo der Seemann (Walfänger?) in seinem Boot und dem hohen Wellengang der Fans von der Bühne weg und heil wieder hinaufgetragen wurde. Und bevor noch jemand auf die Idee kömmt zu fragen: nein, ich gehörte nicht zur Welle. *gg*

    hochhaushex

    10. November 2007 at 12:26 am

  6. Mich lehrt die Erfahrung, dass den Leuten immer die Version eines Liedes besser gefällt, die sie zuerst gehört haben, egal welche das “Original” ist; geht mir nicht anders. Gegen Frau Hagens unangestrengten Fünf-Oktaven-Umfang klingt der um Coolness ringende Rammstein doch wie ein schmächtiges Tenörchen, das Bariton übt. Der Schmerz ist nicht echt, kein Wort glaub ich dem. Da wälzt sich nur ein Wicht am Boden. Und bei der Hagen macht das nicht mal mehr so viel aus, dass der Text nicht wirklich was taugt… Aber die Idee Stagediving im Schlauchboot is ja dann auch nett :o)

    Wolf

    10. November 2007 at 1:25 am

  7. Das war dann das mit “durchwachsen” Gemeinte. Gegen die finnische Version von Frau Hagen hatte ich nämlich so überhaupt nichts einzuwenden. (Zudem hat man ja gelegentlich noch den Oldie vom vergessenen Farbfilm im Ohr. *g*)Und auf den Resonanzkörper des rammsteinschen Bodenwurms hat, soweit ich mich erinnere, hier auch keiner einen Hymnus gesungen. Ein klassischer Fall von Mist-Verständnis, würd ich sagen. ;o) Die geschmacksdefinierte Grenzländlichkeit bezüglich uns’ aller durchgeknallter Nina erstreckte sich von meiner Seite eher auf die anreichernden weiteren Hörbeispiele. Aber wie gesagt, über Geschmack…
    Synchronstimmig ist sie übrigens durchaus meist passend wie A… auf Eimer und punktesammelnd besetzt.

    Und mit deiner Erfahrung hast du gewisslich Recht. :o)

    hochhaushex

    10. November 2007 at 2:00 am


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