Moby-Dick™

Leben mit Herman Melville

Dass man immer so deutlich werden muss

with 5 comments

Update zu Schrott für alle:

Ich kann recherchieren bis es blutet, mir lesen die Kunden hier immer nur das Geständnisstöckchen und das alte hingeschlonzte Ding über Pinguine, wobei wenigstens im letzteren noch eine Melvillestelle vorkommt, die es sonst nirgends on- oder offline auf Deutsch gibt und die ich im Schweiße meiner Künstlerpfötchen abgetippt hab.

Für eine fruchtbare Beschäftigung mit Herman Melville braucht’s heutzutage nicht einfach eine Kaugummiautomatenausgabe Moby-Dick, sondern da schaffen Sie sich, wo Sie so schön seit August 2006 durchhalten, endlich die Inkunabeln der Melvilleforschung an:

Warum genau die alle, erfahren Sie in den einschlägigen Weblog-Einträgen und der angeschlossenen Bücherliste. Die Suchfunktion ist rechts oben. Ich empfehle das und werde wissen warum und deswegen wird das jetzt gemacht. Eigentlich bin ich ein ganz unautoritärer Mensch, aber über meine Sexualgewohnheiten und die Zubereitung von Pinguinen haben Sie jetzt genug herausgefunden und dürfen die verbleibenden Informationen ab sofort zu dem nutzen, wozu sie gedacht waren.

Der Unterschied zwischen meinen und den “Geschenke-Tipps”, die Sie sonst zu lesen kriegen: Ich denk mir was anderes dabei, als wie viele Anschläge (mit Leerzeichen) mir der PR-Arsch von einem namhaften Marktartikelunternehmen bezahlt. Niemand zahlt mir das. Aber ich würd’s nehmen.

Ist doch Advent und so. Soll man sich doch besinnen und alles. Also: Bitte.

Reading Sailorette

Bild: Juliette.

Written by Wolf

1. December 2007 at 10:47 am

Posted in Kommandobrücke

5 Responses

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  1. Liest sich wie eine Ermahnung an Dich selbst.

    (Guten Tag, Sie erinnern sich?)

    Billy Budd

    1. December 2007 at 7:06 pm

  2. Mich selbst ermahne ich am meisten, auch wenn ich die angeführten Bücher schon hab. Wenn ich mit meinen Lesern so streng wäre wie mit mir, hätte ich sogar schon die Pinguinleser los.

    Billy, it’s been a long time. Wie ist es da oben?

    Wolf

    2. December 2007 at 10:28 am

  3. Eher als Dich zum Lesen oder Kaufen von Melville-Büchern zu ermahnen, meinte ich eine Ermahnung an seltenere Abschweifungen (weniger im Hinblick auf die Pinguine als mehr auf andere “unMelvillesche” Beiträge). Aber mir gefällt es gut, so, wie es ist.

    Hier oben ist es gut soweit. Ich werde jetzt Stammleser, da endlich Internetanschluss und die Boote schwimmen alle. Und selbst?

    Billy Budd

    2. December 2007 at 10:54 am

  4. (Mit “da oben” hab ich kurzzeitig auch was anderes gemeint, Your Handsomeness In The Darbies – aber es passt unversehens auch so. Inzwischen hab ich nämlich die Mailadresse gelesen… Man weiß nicht, wodurch man tief wird, sagt Alfred Polgar.)

    Vernünftig wäre natürlich, sehr viel enger am Thema zu bleiben – aber will man das? Schön zu hören, dass man in meiner alten Brieffreundschaftsdependenz den Bordfunk erweitern konnte. Hier in Landlubbing München ist man zumindest da gerüstet – und wenn man was damit verdienen will, muss man doch wieder an den vorgegebenen Themen bleiben.

    Die Entscheidung, wie man’s im unbezahlten Weblog hält, sollte demnach gefallen sein. (An der Bücherliste gehört mal wieder gestrickt…) Es ist schöner, von mitlesenden Seefrauen zu wissen, die ihr Paar Hände gebrauchen können, als ohne. Bereichernse uns ruhig weiter.

    Wolf

    2. December 2007 at 11:08 am

  5. Ich bleibe auf Empfang!

    Billy Budd

    2. December 2007 at 11:22 am


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