Moby-Dick™

Leben mit Herman Melville

Melville-Leser nackt!

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Update zu Reality continues to ruin my life:

1. April, ein neues Quartal — Zeit für ein neues Gewinnspiel.

Kapitel 42, Die Weiße des WalsAls Preis ist ausgesetzt: ein gebundenes, ungelesenes, einwandfrei erhaltenes Exemplar der Übersetzung von Friedhelm Rathjen: Moby-Dick; oder: Der Wal, die Version aus dem Zweitausendeins Verlag von 2004, mit 269 Illustrationen von Rockwell Kent, herausgegeben von Norbert Wehr. Im Anhang ein Essay von Jean-Pierre Lefebvre über “Die Arbeit des Wals”, zeitgenössische Dokumente aus dem Quellgebiet des Romans, u.a. von Owen Chase und Jeremiah Reynolds, ferner Melvilles Essay “Hawthorne und seine Moose” sowie sieben Briefe an Sophia Hawthorne und Nathaniel Hawthorne.

Das ist ein herausragend schönes Buch. Eins der schönsten und besten, die der Buchmarkt überhaupt hergibt — und eins vor allem, das mich viel Geld gekostet hat. Es ist deshalb nicht billig für Sie. Gewinnen können Sie es, wenn Sie ein Foto von sich machen und mir einreichen, auf dem Sie a) nackt sind und b) einen Bezug zwischen sich selbst und einem Werk von oder über Herman Melville oder einem anderen Werk der Weltliteratur herstellen, da bin ich nicht so.

Gedacht ist dabei etwa an Sie in der Badewanne, erkennbar die schmucke Einzelausgabe Bartleby lesend, oder sonnenbadend im Walde, wie Sie einem significant other mit den Vorsatzblättern eines Wälzers aus der Library of America einladend zuwinken. Was weiß denn ich, es ist Ihre Bildidee.

VorherZu Ihren Gunsten könnte ich beeinflusst werden, wenn Sie sich eigens ein Buch dafür aus der Bücherliste nebenan kaufen, oder wenn Sie ein ziemlich schönes Mädchen sind. Bitte keine pritschenbreite Pornographie, wir wollen hier was zu grinsen sehen. Faustregel: Etwas, wogegen Ihre Mutter mosern würde, nicht aber WordPress. Und in einer anständigen Auflösung bitte.

Übrigens sind ausdrücklich auch alle Jungs aufgerufen. Überraschen Sie mich und Ihre Mitleser!

Ihr Foto wird hier im Weblog veröffentlicht, alle Rechte daran bleiben bei Ihnen. Wie Sie es mir übermitteln, via E-Mail oder von einem Server verlinkt, wird Ihnen schon einfallen, wenn Sie erst die nötige Chuzpe für das Motiv aufbringen. Ich behalte mir vor, überhaupt keinen Preis zu vergeben, wenn nichts Brauchbares eingeht: Ich verlose das Ding nur, weil ich es doppelt habe, aber zum Verschleudern auch wieder nicht.

Solche Ideen muss man umsetzen, solange sie heiß sind: Einsendeschluss ist in zwei Wochen, am 15. April um 23.59 Uhr. Von einem Rechtsweg kann keine Rede sein, denn das ist meine Lotterie und da kann ich machen, was ich will.

Jules Seeberger, Leserin


Bilder: Die Weiße des Wals aus: Moby-Dick; oder: Der Wal,
selber gemacht am 30. März 2008;
das andere Ende Mai 2007 auch;
Leserin im Seeberger Familienarchiv.
Lied: The Big Picture, aus: Y Kant Tori Read, 1988.

Written by Wolf

1. April 2008 at 2:01 am

Posted in Mundschenk Wolf

9 Responses

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  1. Holla! Na, da bin ich aber mal gespannt!
    P.S – Bin dann jetzt wieder (hoffentlich) mit etwas Permanenz online… hüstel.

    Jessebird

    1. April 2008 at 7:35 am

  2. ich bin auch gespannt :-) was wortteufel zu dem thema einfällt

    stilke

    1. April 2008 at 4:16 pm

  3. “Übrigens sind ausdrücklich auch alle Jungs aufgerufen. Überraschen Sie mich und Ihre Mitleser!”

    Ha! Bei Jungs und dem Thema “Moby-Dick” bleibt ja wohl nur ein Fotomotiv!
    *dreckiglach*

    cohu

    1. April 2008 at 5:46 pm

  4. […] 1, 2008 von stilke nach dem motto “dabei sein ist alles” hier mein nicht ganz ernstgemeinter beitrag zum wettbewerb (inkl. mehr, meer und dick ;-)  […]

  5. Jessebird ist entschuldigt, der hat das Buch schon selber. Übrigens ist er Buchhändler, kennt deshalb mehr Bücher als du oder du oder du oder ich — und spricht sehr gut darüber.

    @ stilke: Wortteufel? Die hat ja schon ihren ersten Gewinn als Wanderpokal ausgesetzt. Was mich daran erinnert, wo der gerade weilt .ò)

    @ cohu: Auf das Motiv warte ich schon länger. Ich staune von Anfang an, wie wenig das in den Suchbegriffen vorkommt…

    Wolf

    1. April 2008 at 10:47 pm

  6. Meine Mutter schockiert doch inzwischen gar nichts mehr

    Aoife

    2. April 2008 at 8:45 am

  7. Na dann lass dir mal einen Extrahammer einfallen

    Wolf

    2. April 2008 at 10:18 pm

  8. Warum sprechen die Germansky heute so: “Das ist sehr schpektakuler und duich und duich sehr interessant. Hat sicher einen eigenen Schtiehl. Das ist wührklich sehr nett.”

    Gott

    30. November 2008 at 1:31 pm

  9. Tsja, warum? Das wollte ich Sie fragen, o Vater.

    Wolf

    30. November 2008 at 10:40 pm


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