Moby-Dick™

Leben mit Herman Melville

… und Neurosen, Weibergeschichten und minderwertigen, legal erhältlichen Drogen

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Update zu Life and Death and All That’s Bittersweet:

Die Moral? Daß wir Proust keinen größeren Tribut zollen könnten, als wenn wir zum guten Schluß dasselbe Urteil über ihn fällen, das er über Ruskin fällte, nämlich daß auch seine Werke dem, der sich zu lange mit ihnen beschäftigt, trotz ihrer unbestrittenen Qualitäten irgendwann dumm, eigenbrötlerisch, enervierend, falsch und lächerlich vorkommen müssen. „Es hieße dem, was nur ein Anreiz ist, eine zu große Bedeutung geben, wenn man daraus eine Disziplin machte. Das Lesen liegt an der Schwelle des geistigen Lebens; es kann uns darin einführen, aber es ist nicht dieses Leben.

Alain de Botton: Wie Proust Ihr Leben verändern kann.
Eine Anleitung
, 1998, Schluss.

Schnutinger, Wie Proust ihr Leben verändern kann, toonblog.de, 5. Juni 2008

Bild: Schnutinger: Wie Proust Ihr Leben verändern kann, 5. Juni 2008. Überhaupt, insgesamt und allgemein ein empfohlenes Weblog.

Literatur: Céleste Albaret: Monsieur Proust. Die Erinnerungen seiner Haushälterin, deutsch erst seit 2004;
Alain de Botton: Wie Proust Ihr Leben verändern kann. Eine Anleitung, 1998;
Ulrike Sprenger: Proust-ABC, 1997;
Philippe Michel-Thiriet: Das Marcel Proust Lexikon, 1999.

Written by Wolf

19. June 2008 at 2:35 am

Posted in Laderaum

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