Moby-Dick™

Leben mit Herman Melville

Walgesänge mit Begleitung

with 6 comments

Update zu Dear Mr. Queequeg, you have been informed your life’s been saved:

Wirklich mies sind die alle nicht, die Musikkapellen, die sich nach Moby-Dick, sonstigen Melvilleaneen und Cetaceen benennen (die meisten davon nach Ahab). Ich bin aus Franken, deshalb war das ein Lob.

The Nancy Sikes!

  • Betont düsterer, bombastischer Funeral Doom und bestimmt eine probate Liebeskummerkur: Ahab;
  • elegischer Country: AHAB, Anspieltipp: Oceans, und AHAB, die zwar die gleichen sind, aber hier als bestes The Killer laufen haben;
  • elegischer bis depressiver Düster-Metal: Ahab, Anspieltipp: This Shield is a Rattlesnake;
  • lustiger bis grotesker, experimenteller, aber feiertauglicher Happy Hardcore, gerne mal mit HipHop durchsetzt, aber nicht so, dass es nervt: Captain Ahab, Anspieltipp: Snakes on the Brain;
  • gut gelaunter Düsterlärm, riecht nach Tropfbier und willigen Partyschnepfen: Captain Ahab & The Sea Crackens, Anspieltipp: Tequila;
  • mein persönlicher Liebling, der nicht weiß, ob es handgemacht oder elektrisch sein soll und ob das überhaupt eine Rolle spielt, Hauptsache die Musik macht Spaß: Noah and the Whale, Anspieltipp: Hold My Hand As I’m Lowered. Und wie’s der Weltgeist will, erscheint genau heute am 12. ihre CD 5 Years Time;
  • und als Neuentdeckung, ganz ähnlich: Said The Whale, Anspieltipp: The Light is You.

Und jetzt ein ganz billiger thematischer Klimmzug, um hier noch einen Liebling unterzukriegen: Moby-Dick — Erstausgabe 1851 — viktorianisches London — Charles Dickens — Oliver Twist — The Nancy Sikes!, die Ukulelerocker der Stunde, Anspieltipp: O Ruby in Dauerschleife, aber eigentlich alle vier.

Kann man alle anhören. Dochdoch. Nehmen Sie sich mal die Zeit. Vor allem für Ahab. Und für AHAB und AHAB. Und Ahab. Und Captain Ahab. Und Captain Ahab & The Sea Crackens. Und Noah and the Whale. Und Said The Whale. Und The Nancy Sikes! sowieso. Und wenn Sie schon dabei sind, auch für SoKo.

Konzertplakat Calgary Said The Whale, 5. Februar 2008

Bilder: The Nancy Sikes!;
Konzertplakat Said The Whale & Maurice, Calgary 5. Februar 2008.

Written by Wolf

12. August 2008 at 12:12 am

Posted in Mundschenk Wolf

6 Responses

Subscribe to comments with RSS.

  1. Lustich. Die Namensvielfalt. Wieso inspiriert Ahab so viele Musiker und Starbuck nur Kaffeekocher (und Glen A. Larson natürlich)? Mein persönlicher Favorit ist ja bislang AHAB. Muss
    aber mal alles in Ruhe anhören. Nette Recherchiererei, das hier!

    Jessebird

    12. August 2008 at 4:29 pm

  2. Hätt ich Moby mit reinnehmen sollen? Seit der ausgebliebenen Revolution auf meine gnadenlos investigative Großleistung, dass der überhaupt kein Abkömmling von Melville ist, bin ich ja auch dafür, eine Kapelle namens “Starbuck” zu eröffnen. “Queequeg” oder “Pip” lieber nicht — da ist der Vorteil des Lautmalerischen auch gleich der Nachteil. “Flask” find ich ein schönes Wort… Was mit Folk und Country, oder? So ein bissel zupfen und blasen kann doch jeder.

    Wolf

    13. August 2008 at 1:06 am

  3. […] einen Kommentar » Update zu Walgesänge mit Begleitung und Who pays the piper calls the […]

  4. […] leave a comment » Update zu Walgesänge mit Begleitung: […]

  5. […] leave a comment » Update for Walgesänge mit Begleitung: […]

  6. […] zu Walgesänge mit Begleitung: Als ich mal auf Acid war, habe ich Gott gesehen. Er ist größer, als ich gedacht […]

    We are 65 « Moby-Dick™

    24. December 2010 at 12:05 am


Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s

%d bloggers like this: