Moby-Dick™

Leben mit Herman Melville

Campinos Tante

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Update zu Absurd and Nonprofit:

Ich habe mich in meinem ganzen Denken den Toten Hosen immer sehr verwandt gefühlt.

Else Stratmann-Heidenreich, August 2006.

Elke Heidenreich 1972Internetvolk hat eine Aufmerksamkeitsspanne von annähernd 28 Minuten? Wenn sich das durchsetzt, hat Ranickel vielleicht nicht ganz umsonst über das rumgemosert, worüber unsereins schon das Augenrollen zu anstrengend findet. Ist ja sein Rentnerhobby, dreinreden will ihm schon gleich gar niemand, seinen Fernsehpreis hat er ja dann doch noch mitgenommen, und die Heidenreichsche wird auch nicht gleich auf Hartz 4 kommen.

Else Stratmann selig wird wieder moderieren gelassen — etwas dérangée sieht sie dabei aus — und der Drei-Goschen-Opa Campino kann lesen. Das alles mag man begrüßen oder nicht, aber eine Titelmusik von Element of Crime ist ja schon mal ein ordentlicher Anfang. Also: Gucken.

War nicht mal die Rede davon, dass bei der Guten unser aller Lieblingsbuch von Christian Brückner vorgelesen wird? Kennt jemand Aufzeichnungen davon? Das wär mal ein Fernsehereignis seit der Erstausstrahlung von Pippi Langstrumpf.

Bild: Elke Heidenreich 1972: Freunde de Hauses der Toten Hosen, August 2006.

Film: Die Toten Hosen: 3 Akkorde für ein Halleluja auf Video, 1989, featuring Elke Heidenreich.

Written by Wolf

3. December 2008 at 1:54 pm

Posted in Moses Wolf

4 Responses

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  1. Anschauen kann man sich die Sendung mit Christian Brückner in der ZDF-mediathek. Hat aber – sach ich mal als Buchhändler – den Moby-Dick-Absatz nicht erheblich angekurbelt. Eigentlich garnicht.
    Und zu “weiterLesen!” (so heisst das doch jetzt, oder?): Frau Heidenreich war ja immer eine Umsatzbringerin – sie hat’s gelobt, die Buchhandlungen haben’s verkauft. Davon hatten alle was. Jetzt gibt es direkt unter dem Besprechungsfenster einen Shop, in dem man die gelobten Bücher direkt online bestellen kann. Das kann ich – mit Verlaub – nicht gutheissen. Nee, das ist Verrat!

    Jessebird

    3. December 2008 at 8:53 pm

  2. Schau an, es gibt noch woanders als auf Youtube was zum Fernsehen. Mit dem Bücherladen dort, wo früher analog der Videorekorder stand, find ich das auch keinen wirklichen Fortschritt.

    Wolf

    3. December 2008 at 10:50 pm

  3. Wie durchaus begrüßenswert Frau Lesereichs Fortsetzungen sind, wird sie uns mit der quasi onlinenen Nebenbuchhändlerschaft doch nicht etwa weismachen wollen, dass sie fortan auf die Provisionen angewiesen ist, weil auf ihrem Konto jetzt Tote Hose(n) herrscht? ;o))
    [Memo an mich: Du. Sollst. Nicht. Kalauern.]

    hochhaushex

    4. December 2008 at 1:36 am

  4. Wer nur auf die Kohle schielt, dürfte mit dem Blick nicht ausgerechnet auf dem Buchhandel hängenbleiben. Was man, äh, so hört :o) Was den Verrat jetzt allerdings auch nicht nachvollziehbarer macht…

    Wolf

    4. December 2008 at 3:03 am


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