Moby-Dick™

Leben mit Herman Melville

A ship, gentlemen

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Update zu Alles Übersetzungsfrage:

And it's the green shamrockDer Literarische Katzenkalender 2009 — every home should have one — erklärt mir die ganze Woche vom 16. bis 22. März lang:

Denn Sie können eine Katze genausowenig wie ein kleines Mädchen zu etwas zwingen, was sie nicht will; und Sie können beide nicht dazu zwingen, Sie zu lieben.

Paul Gallico

In B. Traven. Biographie eines Rätsels von Karl S. Guthke, die schon allein deswegen monumental ausgefallen ist, weil über den Mann praktisch nullinger bekannt war, als ich seine Gesamtausgebe gekauft (und gelesen!) hab, steht complete and unabridged die Urfassung vom Totenschiff. Anfang von Fragment II, um 1924:

A ship, gentlemen, may go mad as well as a man does. — What d’ye say? Just wait a minute, sir. Can you build up a ship from dead wood? No, sir, you cannot. You might make your ship as well from papier-maché. If you send it out on the high sea, in the end, it will be just the same. — Made from iron nowadays, you say? Well, as for the iron, every learned man will tell you that iron is as lively as wood.

Nicht mal mehr die Pequot, also die richtigen jetzt, sind ausgestorben. Sind seit 1983 als Indianerstamm und eben nicht als kärgliche Sippe anerkannt und betreiben seit 1992 das profitabelste Spielkasino in Indianerhand überhaupt. Wollen wir’s ihnen gönnen.

Außerdem muss ich wohl mal wieder einen Wikipedia-Artikel gründen: Der Eskimo oder Inuit Trade Jargon ist ein belegbares Pidgin zwischen Walfischern und Eskimos, eine Art Lachoudisch (was wiederum eine Art Schillingsfürster Jenisch ist, aber egal) auf Wirtschaftscetologisch. (Im Gegensatz zu den Pequot) ausgestorben, als Nantucket groß wurde und den Walfang globalisierte, nach anderer Quelle erst ab 1870 bis kurz ins 20. Jahrhundert hinein. Viel mehr müsste schon gar nicht mehr drinstehen, das Verzwickteste an Wiki ist ja immer nur die Einordnung in die Kategorien.

Was uns das alles sagt? Keine Ahnung, ich dokumentier das nur. Hier ist Weblog, nicht das Kontor der Walfängerwerft.

Dass man auch dauernd alles selber machen muss: Am Märzgewinnspiel beteiligen sich nicht mal mehr die, die es angeht. Und doch, das ist das Schöne daran, wurln und wulchern die Wellen weiter über dem größten Teil der Erdoberfläche, der spätestens seit Melville, aber eher noch seit Cooper, unter so vielen anderen Sachen als Vergleich für Bewusstseinszustände herhalten kann, und die Schiffe darauf sehen auch so ganz gut aus, und der philosphische Gehalt der Inseln von Mardi war wahrscheinlich sowieso nicht auf einer A4 zu fassen. Wenn mich wer sucht, ich bin Sankt Patrick feiern.

Written by Wolf

17. March 2009 at 10:48 am

Posted in Reeperbahn

3 Responses

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  1. Zum Märzgewinnspiel: nicht grämen, Käpt’n! Erstens war’s eine schwere Aufgabe und zweitens traut man sich als “üblicher Verdächtiger” ja kaum noch, einen Beitrag abzugeben: selbst wenn man “außer Konkurrenz” mitmacht, ist die Gefahr gross, dass man gewinnt!

    Jessebird

    18. March 2009 at 8:34 pm

  2. Und drittens gibt’s eh morgen das nächste :o)

    Stimmt eigentlich, mit der Gewinnchance. Ob ich’s mal bei Myspace und Facebook und wie sie alle heißen bekannt mache?

    Wolf

    19. March 2009 at 9:47 am

  3. […] a comment » Update zu A ship, gentlemen: Es wird dem Menschen von Heimats wegen ein guter Engel beigegeben, der ihn, wann er ins Leben […]


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