Moby-Dick™

Leben mit Herman Melville

Madness maddened

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von Sonnenuntergang bis Mitternacht.

Whalemen-Schauspiele in vier Kapiteln

oder wa(h)lweise zwei Anläufen.

Elke hat Kapitel 37, 38, 39 und 40 gelesen:

Elke HegewaldSeit die Helden aus der dicken Schwarte in ihrem Gemunkel um ein weiterhin unsichtbares fettes weißes Walphantom zunehmend “auf Eisenschienen” zur Bühne streben und retardiertes Waljagen sich in düsteren bis dämmernden Selbstgesprächen Luft macht, sitzen wir dauernd in der ersten Reihe. Hey, wer, wenn nicht wir? (Auch wenn wir gelegentlich eine Weile brauchen, dort Platz zu nehmen. Oder auch ein paar wirre Anläufe.)

Erster Anlauf:

Als ich dreizehn war, fanden es meine Eltern an der Zeit und mich reif genug für Live-Kulturerlebnisse ohne böse Risiken und Nebenwirkungen. Das Bücher verschlingende Zopfmonster saß ihnen zuviel in stillen Ecken herum und verschlang unersättlich Bücher oder kramte auf dem Dachboden längst vergessene uralte Schwarten mit Wasser- und Schimmelflecken hervor, von denen es sich noch eine einschlägige Allergie holen würde. Und so verpassten sie ihm und sich ein Theateranrecht. Nicht, dass einem vor- oder nachher jemals ein besonderer Hang zu dergleichen Tun und Treiben an den Eltern aufgefallen wäre. Nicht mal Kino gehörte zu ihren Lebensgewohnheiten. Aber wer konnte schließlich das Gör unbegleitet halbe Nächte in die Bezirkshauptstadt zugfahren, geschweige denn es gen Mitternacht alleine ins traute Heim zurückgondeln lassen.

BühnenbildWie dem auch sei, so fiel ich in einen Topf mit einem wilden Gebräu der darstellenden Künste in durchwachsener Bekömmlichkeit. Der Geist von Hamlets Vater, dem Puntila sein Knecht, Goethens Götz mit der eisernen Hand, die Mutter Wolffen am Waschzuber samt Berliner Schnauze und angetrautem Schiffszimmermann, des Kleistens windiger Dorfrichter beim Geschirrzertöppern, der Ritter von der traurigen Gestalt, die untote Beinahe-Wilis Giselle und wie sie alle hießen und auch diverse seichte Tingelhelden krochen mir lebendig aus den Textbüchern und Libretti. Ich verdaute Chöre und Arien, Soli und Grand Pas de deux, große Monologe und turbulente Massenszenen.

Angetan hatten es mir ja auch damals schon die theatralischen Seeleut’, vom Fliegenden Holländer über Odysseus bis Enoch Arden, ob sie nun ihr dramatisches Seemannslos aus sich heraus und der Angebeteten ins Antlitz sangen oder es in sich hinein, in den Möwenschrei und die ewige See fabulierten. Der Ahab kam dazumal nicht vor, wieso auch, der war ja ein Romanheld. Und hey, machen wir uns mal nix vor: Jeder kennt Moby Dick, doch wer schon den mobydicken Wälzer vom alten Melville. Den hat doch schon anno dunnemals und zumal im Volltext kaum einer gelesen. Kaum einer, dem darüber aufgegangen wäre, wie bühnenreif magic Herman seinen durchgeknallten Käpt’n samt weiten Teilen der Mannschaft kapitellang aufgestellt hat und wieviel Schauspieler in dem schlummerte. Ist es dem Zopfmonster auch nicht. Dabei hat es ihn gelesen. (Tja, daran sieht man mal wieder, wozu ein zweiter Anlauf auch noch gut sein kann.) Womöglich lag das gar an der Prägung durch besagtes Anrecht auf ein Anrecht, dass es dachte, das muss so? Und auch heute zickt es deswegen noch längst nicht an Melvillen rum. Wo es inzwischen weiß, dass von dem sogar bücherlange Poeme um einen Pilger namens Clarel in ein Theater passen. Ehrenwort, ich war selber dabei.

Luca Senoner, Mind Thing, Feel the Freedom, 5. Juni 2009

Zweiter Anlauf:

Die schwere Tür klappt hinter mir ins Schloss, viel zu laut in der Stille des verschneiten Nachmittags. Wie lange bin ich nicht mehr hier gewesen. Ich husche die Treppe hoch und folge dem fernen Meeresrauschen. Die pseudobarocke Prunkloge im 1. Rang ist leer wie auch der Saal unter mir. Wie es sich in der sitzt, wollte ich schon immer mal wissen und keinen fragen müssen. Mucksmäuschenstill hocke ich mich auf den Platz ganz vorn rechts an der Balustrade…

BühnenbildUnten auf der Bühne: alles modern spartanisch. Vor einem angedeuteten (hoch gewölbten, gotischen) Kajütenfenster schaukelt eine Ölfunzel mit flackerndem Docht. In ihrem Lichtkegel nichts als ein roher Holztisch. Als Kontrast dazu echot aus den Kulissen lärmende Hektik. Füße tappen und poltern unsichtbar über die Bretter, die die Welt und heute Schiffsplanken bedeuten, aus einem Lautsprecher fiepen klagende Töne, die mir irgendwoher bekannt vorkommen. Ein Kerl mit Kapitänsmütze und einer qualmenden Tabakspfeife im Mundwinkel tritt in den Lichtschein, prüft bedächtig den Walölstand in der Funzel und beginnt vor sich hin brabbelnd um das Möbel zu hinken. Eine nervöse Stimme, offenbar die des Regisseurs, überschlägt sich: “Sogehtdasnicht sotaugtdasnix, bitteee mehrEinsatzKollegen und kannhiervielleichtmaljemandmitdenken? Verdammt, bin ich denn hier von lauter Irren umgeben?” Hihi… da spricht er wahr, denke ich und pruste los.

Ein kapitaler Fehler, wie sich herausstellt, denn nun haben sie mich entdeckt. Ein Typ mit Designerbrille schält sich von backstage aus dem düster grauen Vorhanggewirr, schaut zu mir hoch und blökt mir entgegen: “Was machen Siiie denn hier? Die. Probe. Ist. Nicht. Öffentlich!!!”

Ich rutsche von meinem samtgepolsterten Klapptrumm und suche schleunigst zu verschwinden. Aus dem Augenwinkel sehe ich noch, wie ein angestrengtes Grübeln den Blick hinter den geschliffenen Gläsern und zwei Falten die Stirn darüber kräuseln: “Heeeeee… du bist doch von der Truppe, die seit ewig und acht Tagen dem alten Melville um den Bart schreibt?!”

“Ööhm… j…aah?”, murmele ich und komme nicht mehr dazu, mir einen Reim darauf zu machen, woher der das weiß. Geschweige denn, wann wir zwei jemals zusammen Schweine gehütet haben. “Dann kennst du dich doch mit dem fetten Wal, dem Walejagen und der zusammengewürfelten Isolato-Crew hier aus. Mach, dass du hier runter kommst, aber pronto!”

Der scheint das ernst zu meinen. Ha, Regie führen bei Moby-Dick! Da träumst du von! Ich haste abwärts und die paar Stufen an der Rampe wieder hoch. Stolpere dabei beinahe über ein antikes Trichtergrammophon, das an der Kante zum Orchestergraben rumsteht. Und hastdunichtgesehen bin ich mitten in der Kulisse auf den schwanken Planken neben dem baumlangen Commander der Gauklerbande, dem ich grad mal bis zur Schulter reiche. Seine resignierte Handbewegung in Richtung Bühnenchaos deute ich als Einladung, mich in selbiges zu stürzen.

Links von mir hält sich hinter einem aufgespannten Fischernetz eine verwegen aussehende Schar in Ölzeugverkleidung bei den Schultern und übt ungelenke Tanzschritte. Das Fiepen der Walgesänge von vorhin ist immer noch da und kommt aus dem Grammophontrichter. Und unter der Funzel schmaucht und nuckelt der einbeinige Ahab-Verschnitt immer noch gemütlich an seiner Pipe. Na, denn mal Butter bei die Walfische:

Bühnenbild“Kann vielleicht grad mal jemand dem jammernden Grammophonium den Trichter stopfen! Kein Walfänger nicht tät mit dem Bauch voll Feuerwasser rum- oder whiskeyselig auf der Back tanzen, wenn irgendwo außenbords auch nur ein einziger Wal dazu singt oder bläst. Die wären schneller an den Riemen im Boot und ihren Harpunen, als der kleine Pip auch nur Piep sagen könnte.” Zum stillvergnügten Hinkebein: “Und du, Herr Kapitän: genug gequalmt und die Pfeife aus dem Maul! Der Ahab ist inzwischen Nichtraucher, weil allen Freuden des Lebens entrückt, und hat das Requisit schon vor exakt sieben Kapiteln über Bord gekickt. Außerdem sitzt du hier nicht lauschig mit Muttern vor deiner Fischerhütte und spinnst Seemannsgarn. Der Mann hat einen psychopathologischen Knacks, stellt sich auf eine Stufe mit Gott und spielt hier den großen Rächer. Also ein bissel mehr Dämonisches in den Blick, bittschön! Wer soll dir sonst den Irrsinn gewordenen Irrsinn abkaufen?”

Die Jungs auf der Back machen ihre Sache soweit ganz ordentlich, vor allem, seit der Grammophontrichter statt Walgesang irisches Fiedeln ausspuckt, Pips Tamburin scheppert und sie wieder selber Shanties grölen dürfen. Die Bande sortiert sich. Stubb mimt passabel das abwartende Publikum, das sich mit sonniger Gelassenheit das ganze Theater an Bord anschaut. Der wackere Starbuck hadert ohnmächtig mit seiner Schwäche, harrt des walischen Demogorgon und macht seiner Kapitelüberschrift alle Ehre:

“His heaven-insulting purpose, God may wedge aside. I would up heart, were it not like lead. But my whole clock’s run down; my heart the all-controlling weight, I have no key to lift again. […]

Oh, God! to sail with such a heathen crew that have small touch of human mothers in them! Whelped somewhere by the sharkish sea. The white whale is their demigorgon. Hark! the infernal orgies! that revelry is forward! mark the unfaltering silence aft! Methinks it pictures life. Foremost through the sparkling sea shoots on the gay, embattled, bantering bow, but only to drag dark Ahab after it.”

Moby-Dick, Chapter XXXVIII: Dusk.

Der maunzt nicht nur ins Dämmern, der ist die menschgewordene Dämmerung.

So wie der Rollenspieler-Captain – nun endlich doch, schau an, wie der Verzicht auf irdische Genüsse den Dämon wecken kann – inzwischen seinen Part raus hat. Er tut, what a man’s gotta do: schwafelt finster mit ebensolchem Blick, gibt überzeugend die unheilige Zweifaltigkeit von Prophet und Vollstrecker und reitet… ääh, segelt sich und seine Mannen auf den ehernen Gleisen seiner Seele in den (Sonnen)Untergang:

“I lack the low, enjoying power; damned, most subtly and most malignantly! damned in the midst of Paradise! Good night—good night! […] They think me mad—Starbuck does; but I’m demoniac, I am madness maddened! That wild madness that’s only calm to comprehend itself! The prophecy was that I should be dismembered; and—Aye! I lost this leg. I now prophesy that I will dismember my dismemberer. Now, then, be the prophet and the fulfiller one.”

Moby-Dick, Chapter XXXVII: Sunset.

***

Wind kommt auf. Die See wird unruhig. Wogen schlagen gegen die Bordwand, die Bühne beginnt zu schwanken und kleine Sturzseen gischten über die Reling. Ich ziehe die Schuhe aus, wate barfuß durch eine Salzwasserlache auf den Planken und denke, dass es Zeit ist, das verdammte Schiff zu verlassen. Die Matrosen tanzen immer noch ausgelassen. Der Seemann aus Belfast winkt mir zum Abschied zu und der Malteser und der Sizilianer passen mich am Bühnenausgang ab. Ob ich nicht noch ein wenig bleiben möchte:

Who but a fool would take his left hand by his right, and say to himself, how d’ye do? Partners! I must have partners!

Aye; girls and a green!—then I’ll hop with ye; yea, turn grasshopper!

Moby-Dick, Chapter XL: Midnight, Forecastle.

Sonst immer gerne, Jungs. Aber ich glaub, ich hab das alles nur geträumt.

Bühnenbilder: Mathias Wendel;
World of Elder Scrolls;
Kai-Uwe Fischer;
Luca Senoner: Mind Thing, i.e. Feel the Freedom, 5. Juni 2009.
Soundtrack: Kirsty MacColl: “Don’t Come the Cowboy With Me Sonny Jim!”, aus: Kite, 1989.

Written by Wolf

12. January 2011 at 12:01 am

Posted in Steuerfrau Elke

3 Responses

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  1. Ja hollalaa, is ja richtig groß geworden. Hat ja auch mehr als den Zeitraum gedauert, in dem man sonst vollständige Kinder fertig kriegt .ò) Und es ist zu etwas geraten, was ich mir hier wünsch: ein höchst persönliches Erlebnis, zu Kurtzweyl und Belehrung ausgebaut, es mag einer Wahrheit entsprechen oder nicht, Hauptsache es stimmt (was ein Unterschied ist), mit eher losem Bezug zum anstehenden Kapitel, den man sich nach Bedarf festzurren kann; ich jedenfalls muss mich eher bremsen, jeder Wendung hinterzugoogeln. Es heißt “Leben mit Herman Melville” — der programmatische Untertitel war kurz nach Webloggründung spontan hingeworfen, musste aber nie nachgebessert werden, da scheint wohl irgendwas an ihm richtig. Sind ja alles mündige, breitgestreut interessierte Leser.

    Und siehstewohl, das mein ich auch mit meiner nimmermüden Beschwichtigung, dass wir doch nich jeden Monat eine Seminararbeit liefern müssen. Inzwischen geht ja die Richtung sogar in eine Doktorarbeit pro Jahr. Sobald’s keinen Spaß mehr macht, könnt ihr reinen Gewissens aufhören zu schreiben und den Gegenwert von drei A4-Seiten, mit dem ihr so unzufrieden seid, mir zum Veröffentlichen rüberlangen. Als interviewfähige Experten sind wir zu unprofessionell, aber als Laien dermaßen verbildet, dass wir nie erahnte Inhalte schon versehentlich liefern. Eine höchst moderne Form des Expertentums, gell?

    Also relaxt, Kollegen — niemand wird uns nach Kapitel 135 zu dres. mult. ernennen, und den Grimme Online Award hab ich uns mit dieser fortwährenden immanenten Bikinishow längst verbaut. Und man muss auch nicht im Ernst erwarten, dass es hinter der Abhandlung des Epilogs auf einmal nix mehr zu schreiben gäbe: Melvilles Leben war lang und bunt, seine Romane zahlreich, einer davon gar verschollen oder vielleicht gerade doch nicht, seine Lyrik ist kaum erschlossen und seine Erzählungen eine uferlose tragikomische Spielwiese. Da können wir noch lange recherchieren, assoziieren und improvisieren, bis das ganze Weblogwesen dahin geht, wo Geocities heute ist — dabei sind dreistellige Kapitelzahlen nichts, was uns in den nächsten fünf Jahren angst machen müsste. Allein das da oben hätte mindestens drei Einträge hergegeben, und die nächsten sechs bis neun schlummern in den Anspielungen und Links.

    Insonderheit freut mich ja der Soundtrack: Die zugleich beherzte und bühnenpanische Kirsty “Fairytale of New York” MacColl kam ja weiter oben schon mal mittelausführlich zur Sprache, dabei ist immer noch nicht genau raus, wie unterschätzt die Gute am Ende ist.

    Leid kann einem da fast unser lieber Neuzugang Hannah tun: Nach so einer Vorlage debütieren, das muss kein Spaß sein. Betrachten wir sie am besten nach ihrem schwimmenden Gehirn im Rollkragenpullover als fertiginitiiert, eine alte Coyotin von Blogfuchs ist sie eh schon lange, dann wird’s nicht so offiziell und flutscht besser. Schon auf Stand gelesen, Hannah? Egal, schnapp dir halt irgendein Thema; dass es langweilig wird, kann ich mir gar nicht realistisch vorstellen. Bühne frei, dein Stichwort!

    Wolf

    12. January 2011 at 7:01 am

  2. Haach… Blumen! Mitten auf die Bühne. Aus der e r s t e n Reihe – und des Käpt’ns höchstselbstschreibender Hand. Und sogar ohne Blumentöpfe unten dran. …oder? ;o) Daahaankeschön.

    Hey, so eine gelegentliche kleine Feedbäckerey ist manchmal schon hilf- und liebreich gegen den ewigen Zweifler in einem drin, der nie weiß, wie sich das eigene Getippsel für andere anfühlt und ob es überhaupt auch nur irgend einen Nerv treffen kann. Und in mir wohnt ein verflixt fieser und hartnäckiger, immer. Spaß machts aber immer noch, dem Fiesling zum Trotze. Und allen Zeit fressenden Anderleben auch. :o)

    Und hätte man je geahnt, wie sehr das alles hier samt unsrer schrulligen kleinen Ausgangseingebung, zusammen und öffentlich ein dickes Buch zu lesen, sich tatsächlich zu Leben mit Melville auswachsen kann? Wieviel Einschlägiges, Maritimes und wer weiß wie (und wo) Verwandtes uns umgibt, uns auf Schritt und Tritt den trüben Blick erhellt und das innere Glöckchen anschlägt? Und uns alles andere als ärmer macht.

    Für mich auch das Gegenteil von beunruhigend: dass es noch bunt und lange andauern kann. Dass unser modernes Expertentum en Miniatüre munter schrullig sein darf und als Geschäftsbedingungen nichts als Neugier und Freude an der Sache kennt. (Hörst du, Hannah!? ;o) )

    Dazu kommen so glückliche Fügungen, dass zet Be der MacCollische Soundtrack mit losem, hintersinnigen (Themen)Bezug einem just zur passenden Zeit zuläuft. Ich dachte mir, dass du ihn auch magst, Käpt’n, und auch darum erträllert la Kirsty hier.

    Danke, Wolf*

    hochhaushex

    15. January 2011 at 5:55 am

  3. Die nächsten zwei Kapitel werden so riesige, jedes für sich, ein Monolith nachm andern. Das muss mir trotzdem nicht wieder zehn Monate pro Stück dauern .ò)

    (Der Vorwurf ist gering; bin ja selber nicht besser…)

    Wolf

    15. January 2011 at 12:24 pm


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