Moby-Dick™

Leben mit Herman Melville

Archive for July 2010

Vergleichende Dramaturgie

with one comment

Update zu Miss You:

J. Michael Straczynski/Eddy Barrows: Grounded, Part One, in Superman #701 from July 14, 2010, via Kevin Church and Political Dissent, July 15th, 2010.

Jamiri, i.e. Jan-Michael Richter: Anja in: Carpe Noctem, 1994.

In meinem alten Unicum-Heft sagt der Kneipenschlurch noch “Schlampe”.

Written by Wolf

29. July 2010 at 4:57 pm

Posted in Mundschenk Wolf

Happy Landing!

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Update for On the Second of July, Her Plane Fell in the Ocean Far Away:

July 24th is Amelia Earhart Day!

Amelia Earhart, born July 24, 1897; missing July 2, 1937; declared legally dead January 5, 1939. Honored by David McEnery on July 2, 1939, as known by Freakwater on Feels Like the Third Time (CD in Amazon.de), 1994.

1.: Just a ship out on the ocean, just a speck against the sky,
Amelia Earhart flies in her plane.
With her partner, Captain Noonan, on the second of July,
her plane fell in the ocean far away.

Chorus: There’s a beautiful, beautiful field,
far away in a land that is fair.
Happy landing to you, Amelia Earhart,
farewell, first lady of the air.

2.: Half an hour later, when her SOS was heard,
her signals weak, but still her voice was brave.
In shark-infested waters her plane went down that night
in the blue Pacific to a watery grave. — Chorus.

3.: Now you heard my story of this awful tragedy,
We pray that you might fly home safe again.
In years to come, though others blaze a trail across the sea,
we’ll not forget Amelia in her plane. — Chorus.

Written by Wolf

24. July 2010 at 7:18 am

Posted in Rabe Wolf

Kleine Heye

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Apdate zu Lieblingswitz:

An Land trank Ahab manchmal was andas als Rhabarbasaft. Als Starbucks Nachbar jagta aba samstags nachm Waaal.

~~~\~~~~~~~/~~~

Bonus Track (Solo mit verteilten Rollen oder Duett für Vortragskünstler des Schlages Willy Astor oder Die Drei Lustigen Moosacher):

Harald bracht Santana nach Madagaskar. Was da macht? Na klar: Rabatz. Rast dann qua Fahrrad ans Landratsamt nach Bad Hambach am Harz. Kannt Casablancas Strandbar, Alabama, das Tal am Passpfahl Alaska/Kanada, Alcantara, Alhambra, Ankara, a Sandbank am Arsch da Kamtschatka (an da Lastkahn-Abfahrt nach Japan), Sahara, Saarland, Strada dalla Arrabjata, Schwarzwald samt Nachbarschaft; saß dank Staatsanwalt MacCallaghan lang Alcatraz; hatt mal was an Anna, Falbala, Karla, Nadja, Tamara, Tanja; band Wallach Sascha a Bandanna an, traf ganz nah das Alpaka-Lama Rantanplan, Langschwanz-Ara Falstaff, Ahabs Maat Starbuck af Waljagd an Land, Aga Khans Caravan an da Kaaba, Sankt Hannawalds Haarkranz, Mahatma Rhadamanths Avatar — war halt a gmachta Mann, da Harald. “Alla banal”, sagta. “An la Madam Bacall, da war allnfalls was dran.”

Dann sah Harald Barbara. Wann das war? Na, damals am Samstag, nach Haralds Strahl am Canasta-Fanal. Anfangs fand Barbara gar Maharadscha Abdallahs Flacharsch lachhaft lahm. Da kam Harald, bracht Tantra an. Das war ganz was andas.

“Magst a Maß? An Ananasschnaps? Papaya-Bananasalat?” fragt Barbara.

“Trank grad a Glas Granatapflsaft. Falls’d aan da hast, brat ma an Masthahn. Fraß schafft Kraft!”

“An altn Kanalratz kannst ham.”

“Das kannt ma aa andas sagn.”

“Na dann… Karstadt kanntst aa?”

“A wa — das Kaff hat Hangar-Charme, langt nachmals. Anfahrt schad.”

Barbara: Haar schwarz, Hals lang, Nagllack blank — Harald ratzfatz arg vaknallt. Harald baggat: “Blast ma aan?”

“Harr harr”, sprach Barbara, “kannst paarmal?”

“Pah! Allawal machbar. A Araba kann’s ja aa. Mach Schlafkamma parat!”

“Mjamm!” schmatzt Barbara, als Haralds Lastkran ragt, “stramma Kamarad! Darf ma da naalanga?”

“Fass na tapfa dran!”

“Pralla samtna Sack samt aparta Sackhaartracht.”

“Laaf ma nackat nach, aba lass Schnallnsandaln an”, bat Harald, “dann pack ma’s.”

“Antrag lass nach… Trag ma Alabasta-Kadava an Schlafstatt!”

“Blablabla. Mach Baa braat.”

Als Barbara flachlag: “Da — zarta Pfad gangbar.”

“Ach, nahbars Lamm!”

Dann gab Harald Gas, dass arms Madl nach Mama barmt.

“Mannhafta Stand, Galan!”

“Trallala.”

“Mach! Ramm! Schlag alls platt! Tanz Samba! Ja! Ja! Ja!”

“Ja, klar. Ka Kaspar, Gandalf, Balthasar af aamal…”

“Passt aba, starka Mann! Abraham a Santa Clara — Apparat haltbar!” japst Barbara dankbar.

“Jaja”, strahlt Harald, “lang als a Krawattn! War mal Lastafahra.” Lacht dann: “Scham aba aa achtbar nass!”, da Barbara halb schwamm.

“Lavamat ratsam”, lallt Barbara wahnhaft. “Ach ja: War mal Handballamatratza!”

“Ja, das schnallt man.”

“Lastafahra? Dacht, Rastafahnda.”

“Ja, danach. Dann zwaa Jahr Handlanga am Knast Santa Clara.”

“Na, Haptsach, ka Brandschatza, alta Gangsta.”

“Ahh… ahh… ahh…”, schallt’s, dass Nachbarn ganz angst ward.

Als da Tag anbrach, kam Barbara anfangs zaghaft langsam, dann krampfhaft. Bang jammand klang da Krawall: “Jaaaaaaa!”

“Ja sag amal…”

“Wah, war das krass. Kam achtmal, Schatz.”

“Ja, Mannskraft langt.”

“Wahrhaft. Da kam ja gar ka Schlagrahm.”

“Na? Abamals?”

“Aba klar, Masta! Hastn Hamma?”

“Naa, wart.”

“Was machst, Zamkracha?”

“Just anotha rubba.”

“Langt da ka Hansaplast, statt Katzndarm am Wastl?”

“Wals’d a Schwangaschaft magst? Lach ma ja an Ast.”

“Gar an Prahlhans als Vatta, fatala Saftsack. Machst ma das Spalt nass, dann lassta’s sabban. Strafmaß: Rambazamba!”

“Schlampmatz. Was war das dann grad?”

“Kaspakram. Mach ma’s à la Hamsta.”

“Schmarrn. Das war a brava Arbat. Gar ka Anlass, dass’d ma a Caramba schlagst.”

“Was tracht ma dann?”

“Na rat mal.”

“Alpha-Waran?”

“Palava kan Rhabarba, Kassandra. Mach dawaal a Tass handwarma Kaba.”

“Dann pappt alls zam.”

“Dann drahst halt a paar Qualmstangl. Tabak hamma da. A Gramm Gras aa.”

“An Quark paffst ma da an Schlafsaal aschfahl!”

“Dann lass ma halt an Schwarzn Afghana.”

“Kamma da was machn?”

“Naja… Da: Schlappschwanz wachst nach. Abrakadabra!”

“Aha, Marschallstab fassbar.”

Magsta’s mat dam Kantrabass?”

“Ballaballa Ratschlag. Knall, was?”

“Ach was. Dann… Radlfahrn? Andanfalls alls gmacht.”

“Brach Anhang ab? Call a Sanka?”

“Fast. Trag manchmal an Altlast.”

“Schandbar. Zackzack, zahl bar, krankhafta Absahna!”

“Was, Satanas?! Das taat da passn!”

“Naja — was hastn glaabt?”

“Na, dass’d allaa magst.”

“Ha, ha, ha! Was traamst’n nachts? An Papp waaßt, Schwachmat!”

“Gnagnagna. Pack ma zam”, ranzt Harald

Als a an da Kassa drankam, zahlt Harald Strafmandat, war ab da alltags wachsam. Tantra galt Barbara als Abfall.

Abspann (yeah…): Christina Dichterliebchen und Elisabeth zechen im Gap, Goethestraße, Klenze 17, Klenzestraße, Substanz, Ruppertstraße, oder Südstadt, Thalkirchener Straße.

Der Bonus Track ist nachdrücklich für den öffentlichen Vortrag freigegeben; das will ich mir anhören.

Written by Wolf

23. July 2010 at 10:19 am

Posted in Galionsfigur

München am Meer XIV: Das Spielzeug der Wal

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Update zu Von zum Beispiel den Walfischen
und Mein harmlos Sonettlein von den Katzen und Walen
(und Der alte Mann und der Miez und Drei Leben and still counting:

AniOne Wild Variety Wavy Whale, Öko-Wal Katzenspielzeug

Erlegt bei Multifit Tiernahrungs GmbH via Fressnapf München-Mittersendling, Plinganserstraße 58.

Dagmar Gelven, Fressnapf München-MittersendlingMoritz meint: “Rotschöpfen kaufst du eh alles ab, mrr.”

“Da bin ich schon schlimmer gefahren als für drei neunundvierzich.”

Darum: Katzenjammer über Virginia Clemm — gemäßigter Rotschopf — live im Rockpalast am 26. April 2010!

Bilder: selber; Dagmar Gelven vom Fressnapf.

Written by Wolf

20. July 2010 at 5:22 pm

Posted in Fiddler's Green

He which hath business, and makes love, doth do / Such wrong, as when a married man doth woo.

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Update zu Fragen eines Dilettanten mit einem Radio daheim,
Teach me to heare Mermaides singing
und Märchenstunde morgen (heute nicht):

Die Fragen sind doch die:

Celeste Tumulte, Little Ghost Girl, September 1, 20091.: Wird die Generation, die jetzt in die Altersheime strömt, sich im Aufenthaltsraum darum prügeln, ob Beatles oder Stones aufgelegt werden sollen? Ich mein — Fritz “Wenn’s der Wahrheitsfindung dient” Teufel ist tot und Rainer Langhans siebzig, und selbst die anderen, die zufällig nicht Teufel oder Langhans heißen, rasten bei einer Beschallung wie in Einer flog über Kuckucksnest doch schon beim Intro aus, oder nicht?

2.: Wieso fehlt in Jane Eyre der ganze Lebensabschnitt, in dem Jane aktiv selbstbestimmt zu denken anfängt und sich ihre endgültige Persönlichkeit zulegt? Nachdem im Internat Lowood ihre beste Freundin Helen Burns gestorben ist, überspringt sie ausdrücklich die acht Jahre, in denen sie von der Schülerin zur Lehrerin aufsteigt — am Ort ihres jahrelangen Leidens zum Beruf ihrer Misshandler — weil dem hochintelligenten Mädel nichts Besseres einfiel? Ist das Ihre Weise, das bildnerische Gestaltungsmitttel des Weißraums auf Entwicklungsromane anzuwenden, Frau Brontë?

3.: Wer schreibt mir bis Oktober die Einträge? Ich hab zugesagt, bis dahin 14 (in Worten: vierzehn) Gedichte von John Donne zu übersetzen. Die sind wirklich schön, sollen sinnstiftend auf einer hochstehenden Website und soviel wie reingeht in einem CD-Booklet unterkommen, taugen wie nix als Referenzen für meinen gedeihlichen Fortgang als Lohnschreiber und sollten gerade heute, gerade hier gelesen werden, ohne dass man pro Zeile zweimal in seinem pfundschweren Pons blättern muss. Das bedeutet: jede Woche durchschnittlich 1,5 Barockhämmer exorbitanten Schwierigkeitsgrades, die in den verflossenen vier Jahrhunderten noch niemand zur Gänze verstanden hat, in flüssigem, süffigem, genießbarem Deutsch abliefern, einer verschraubter, verschrobener, verwinkelter als der andere und dicht voll Bedeutungsebenen sonder Zahl gestapelt, und Seine Exzellenz Donne schont seinen Übersetzer nicht und reimt seine metaphysischen Auslassungen paarig, gekreuzt, umarmt und geschweift. Moby-Dick™ wird brachliegen (was tut er eigentlich jetzt…?), meine Frau wird mir die Hölle heiß machen, dass ich, wenn ich schon mal einen vollständigen deutschen Satz an sie richte, rede wie das Lichtdouble für Shakespeare (was tut sie eigentlich jetzt…?), ich werde in Binnenreimen, strophenübergreifenden Enjambements und gerade mal so postmittelalterlichen Conceits denken (was tu ich eigentlich jetzt?) — aber wenn ich 14 Donne-Gedichte auf Zeit geschafft hab, kann ich alles.

The Bait

Rachael Bae, The habit of Decomposing, July 5, 2010Come live with me, and be my love,
And we will some new pleasures prove
Of golden sands, and crystal brooks,
With silken lines and silver hooks.

There will the river whisp’ring run
Warm’d by thy eyes, more than the sun;
And there th’ enamour’d fish will stay,
Begging themselves they may betray.

When thou wilt swim in that live bath,
Each fish, which every channel hath,
Will amorously to thee swim,
Gladder to catch thee, than thou him.

If thou, to be so seen, be’st loth,
By sun or moon, thou dark’nest both,
And if myself have leave to see,
I need not their light, having thee.

Let others freeze with angling reeds,
And cut their legs with shells and weeds,
Or treacherously poor fish beset,
With strangling snare, or windowy net.

Let coarse bold hands from slimy nest
The bedded fish in banks out-wrest;
Or curious traitors, sleeve-silk flies,
Bewitch poor fishes’ wand’ring eyes.

For thee, thou need’st no such deceit,
For thou thyself art thine own bait:
That fish, that is not catch’d thereby,
Alas! is wiser far than I.

Noch Fragen? Keine? Dann hätte ich gern Antworten, bittedanke.

Bilder: Danca Dos Erros, 2009;
Rachael Bae: The Habit of Decomposing, 5. Juli 2010.

Written by Wolf

15. July 2010 at 7:20 am

Posted in Laderaum

Rogue’s Gallery: The Art of the Siren, #40

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Song: Jolie Holland: The Grey Funnel Line (4:53 minutes)
from Rogue’s Gallery: Pirate Ballads, Sea Songs, and Chanteys, ANTI- 2006.

Artist’s website;
songs playlist.

Buy CD in Germany and elsewhere.

Image: Erin Audry: Somewhere, March 24, 2010.

Lyrics:

1.: Don’t mind the rain or the rolling sea
The weary nights never trouble me
But the hardest time on a sailor’s day
Is to watch the sun as it sinks away
Just one more day on the Grey Funnel Line.

2.: O, finest ship that sails the sea
Is still a prison for the likes of me
But if I had wings like Noah’s dove
I’ll fly up harbour to the one I love
Just one more day on the Grey Funnel Line.

3.: Now there was a time when I was free
Like a floating spar on the rollin’ sea
But now that spar has washed ashore
And it comes to rest at my real love’s door
Just one more day on the Grey Funnel Line.

4.: O, every time I gaze behind the screws
How I long to be in Saint Peter’s shoes
Then I’d walk on down that Silver Lane
And I take my real love in my arms again
Just one more day on the Grey Funnel Line.

5.: O Lord if only dreams were real
Then I’d put my hands on that wooden wheel
And with all my heart I’d turn her round
And I tell the boys that we’re homeward bound.

6.: So I’ll pass the time like some machine
Until the blue ocean turns to green
Then I’ll dance on down that walk ashore
And sail the Grey Funnel Line no more
I’ll sail the Grey Funnel Line no more.

Explanatory liner notes by ANTI-:

This song was written by Cyril Tawney (1930–2005) [Wikipedia; Official], one of Britain’s greatest songwriters and traditional folk singers. Cyril also served for over 12 years in the Royal Navy, and this song is based on those experiences. The Grey Funnel Line is a nickname for the modern Royal Navy.

Written by Wolf

11. July 2010 at 12:01 am

Posted in Siren Sounds

Kissing is a thing a man needs two hands for, and a woman six lips.

with one comment

Update for Caroline and Her Young Sailor Bold
and of course Brush your teeth for America!:

Poor is the man whose pleasures depend on the permission of another.

Darmonodes’ elephant (accredited).

July 6 is World Kissing Day.

Daida, De vuelta, 22. April 2010

I cannot demonstrate it, but it seems to me, that in the whale the sense of touch is concentrated in the tail; for in this respect there is a delicacy in it only equalled by the daintiness of the elephant’s trunk. This delicacy is chiefly evinced in the action of sweeping, when in maidenly gentleness the whale with a certain soft slowness moves his immense flukes from side to side upon the surface of the sea; and if he feel but a sailor’s whisker, woe to that sailor, whiskers and all. What tenderness there is in that preliminary touch! Had this tail any prehensile power, I should straightway bethink me of Darmonodes’ elephant that so frequented the flower-market, and with low salutations presented nosegays to damsels, and then caressed their zones.

Chapter LXXXVI: The Tail.

Image: Kissing Sailor, Life Magazine, New York Times Square, August 14, 1945;
Soundtrack for everything: Madonna: Justify My Love, from: The Immaculate Collection, November 6, 1990.

Written by Wolf

6. July 2010 at 12:01 am

Posted in Wolfs Koje