Moby-Dick™

Leben mit Herman Melville

Archive for the ‘Moses Wolf’ Category

I Believe the Whale Got Sick

leave a comment »

Update zu Der Zweck von Metaphern:

Then Jonah prayed unto the Lord his God out of the fish’s belly, and said, I cried by reason of mine affliction unto the Lord, and he heard me; out of the belly of hell cried I, and thou heardest my voice.

Book Jonah, 2,2f.

Keine Ahnung, ob die zeitgenössische Musik besser oder schlechter ist als ihr Ruf, jedenfalls ist sie anders: Entgegen dem sich aufdrängenden Eindruck haben sich die populären Lieder in Moll-Tonarten zwischen 1965 und 2009 mehr als verdoppelt (zahlenmäßig, nicht in der Laufzeit), .mp3-Dateien geben jetzt doch nur 5 Prozent der eingespielten Tonsignale wieder (CDs 15, Vinyl-LPs 100), und der befürchtete galoppierende Missbrauch des Vocoders nach Do You Believe in Life After Love von Cher ist nach 1998 ausgeblieben.

Talking of Cher: Nicht mal das Schreckgespenst des “singenden Schauspielers” führt sich heutzutage noch zwingend so auf wie Uwe Ochsenknecht. Hugh Laurie zum Beispiel, dem deutschen Medienverbraucher als coolster aller Knochen Dr. House in der gleichnamigen Krankenhausserie bekannt, hat sogar singend, schreibend, musizierend angefangen, bevorzugt im Duett mit Stephen Fry, und zwar in allen Disziplinen ziemlich brillant.

Nachdem Dr. House in acht Staffeln alles gesagt hat, was zu sagen war, hat Hugh Laurie während der siebten schon mal wieder angefangen, seine musikalischen Wurzeln zu gießen. Für Let Them Talk 2011 hat er noch keine Lieder selbst geschrieben, bringt uns aber einen schönen Schwung seiner persönlichen Lieblinge des traditionellen Blues nahe.

Ob es dazu eine hunderteinundelfzigste Version von Swanee River gebraucht hat, darf man diskutieren, aber wenn’s ihn doch so freut, den Hugh. Außerdem lässt er im aufschlussreichen Beipackzettel seine Kindheitserinnerung dazu durchblicken: Dass er das mit einem gewissen Einfallsreichtum einspielt, ist eine um 45 Jahre verspätete Rache an seiner weiland Klavierlehrerin — daher wohl der diablische Lacher im Solo. Überhaupt will ich durchgehend glauben: Der Mann mag die Lieder wirklich. Das Eröffnungs-Instrumental ist grandios genug, um einen mit allen folgenden Schnitzern zu versöhnen, und so viele kommen da gar nicht mehr.

Liedauswahl und Interpretation begründen sich fadenscheinig, aber allemal gut genug mit because I can und weil’s das bringt. Blues als ausgelassener Spaß für erwachsene Leute — doch: Das ist ungefähr so lustig und lässig wie Dr. House.

Das Thema von The Whale Has Swallowed Me handelt aus dem Buch Jona, wurde ursprünglich von JB Lenoir angestimmt und steht somit dem Gospel nahe.

They say the Whale swallowed Jonah
Out in the deep blue sea.
Sometimes I get that feeling
That same old Whale has swallowed me.

The sun rise in the East,
Goes down in the West.
Sometimes I get that feeling
Every creature needs some rest.

I believe the Whale got sick,
That’s why I have this blues.
I do believe one day
He will finally turn me loose.

Now if I live
I pray, I don’t get killed.
I do believe one day
I will cross out of here

Hugh “Jonah” Laurie: Let Them Talk, 2011.

Written by Wolf

9. June 2012 at 12:01 am

Posted in Moses Wolf

Pshaw!

leave a comment »

Update zur alten Schwulendebatte am Rande von Melville und Beitrag zum Karl-May-Jahr 2012:

2012 ist Karl May 100 Jahre lang gestorben und 170 Jahre lang am Leben. Seine Wildwest-Geschichten, mit denen man ihn am ehesten verbindet, schrieb er nicht von Anfang an. Da war erst 1874 oder nach anderen Stimmen 1875 Die Rose von Ernstthal, dann Schreibertätigkeit für, man ahnt das heute gar nicht mehr: die Gartenlaube und für Friedrich Pustet in Regensburg. Eine besondere Leistung des Sachsen war die Neukonzeption der baierischen Mundart für Der Weg zum Glück, 1886 bis 1888: eine Form der Realitätsnähe, die er beibehalten sollte. Als sein erster Amerika-Roman gilt Auf der See gefangen, 1878.

Seitdem glauben die bücheraffinen Leute in Deutschland, in Amerika, da fluchen alle Zounds! und Winnetou ist nur so eine Erfindung.

Wie immer ist es genau umgekehrt, lackaday and botheration!

George Catlin, Ha-wón-je-tah, Lakota chief, 1832, der wahre Winnetou

Ein Mann in mittleren Jahren, von vornehmer Haltung und fast Apollo gleichend. Auf der Jagd war er der erste; er konnte auf eigenen Beinen mit einem Büffel mitlaufen und schoss ihm dann den Pfeil ins Herz.

George Catlin über den Lakota-Häuptling Ha-wón-je-tah, als er ihn 1832 porträtierte.

Image: George Catlin: Ha-wón-je-tah, Lakota chief, 1832 by Smithsonian American Art Museum.

Scan und Text aus: Harald Eggebrecht: Der wahre Winnetou, in: Süddeutsche Zeitung, Dienstag, 11. Januar 2011, Seite 14: Rezension zu Helga Arend (Hg.): “Und wer bist du, der mich betrachtet?”: Populäre Literatur und Kultur als ästhetische Phänomene, 2010.

Written by Wolf

30. March 2012 at 12:01 am

Posted in Moses Wolf

Nasty black mark

leave a comment »

Update zu I have never read that:

Wenn Norbit, 2007 lustig sein soll, ist nicht mal mehr “Nigger” ein Schimpfwort. Sowas dürfen sich, Hollywood hin oder her, weltweit nur Neger ausdenken. Eddie Murphy hat das produziert (mit Geld!), das Drehbuch mitgeschrieben und drei Rollen übernommen. Die Oscar-Nominierung für die Maske war also durchaus berechtigt. Die drei Goldenen Himbeeren (nominiert für 8) auch. Ich werde keine Filmzitate anführen (na gut, überredet, ein gebremst alberiges), die Screenshots als Dokumentation einer Freundlichen Begegnung sind schon genug Zumutung.

Mr. Wong (eine von Eddie Murphys Masken) ist der Waisenhausvater des jungen Norbit (Khamani Griffin) und Moby-Dick-Fan. Zur pädagogischen Bildung und eigenen Kurzweil spielt er mit seinen Waisen gerne Walfang.

Mr. Wong [after harpooning Rasputia in the ass]: Bingo! Right in the blowhole! WHALE HO!

Rasputia: Did somebody just call me a whale?

Mr. Wong: Yeah! And a ho!

Norbit, 2007

Norbit, 2007

Norbit, 2007

Norbit, 2007

Norbit, 2007

Norbit, 2007

Norbit, 2007

Norbit, 2007

Norbit, 2007

Norbit, 2007

Norbit, 2007

Norbit, 2007

Norbit, 2007

Aber wir sind hier allesamt hard-boiled Internetnutzer und an Frank Schätzing gestählte Kulturbeutel. Wenn Sie da komplett durch müssen — stellen Sie einfach auf Vollbild. Und tun Sie es bald; ich glaub nicht, dass YouTube besonders lange einen vollständigen Film in anständiger (technischer) Qualität mitansehen kann:

Die Rechte an Bildern und Filmen dürfen liebend gern bei ihren Inhabern bleiben, ich beabsichtige mit Sicherheit keine Copyrightverletzung. Das Copyright daran, Norbit in Verbindung mit Qualität gebracht zu haben, schon.

Written by Wolf

1. March 2012 at 12:01 am

Posted in Moses Wolf

Rotzgrüne Perle der irischen See

leave a comment »

Update zu Call me Fishmael, Pretty Good Kunitzburger Eierkuchen
und Kein Wunsch, 125 zu werden: And Anxiety’s Plenty For Me:

— Gestatten der Herr mal die Rotzfahne, daß ich mein Messer abwischen kann.

Stephen litt es, daß er ihm das schmutzige zerknüllte Taschentuch herauszog und es hoch an einem Zipfel zur Schau hielt. Buck Mulligan wischte säuberlich das Messer ab. Dann betrachtete er das Taschentuch und sagte:

— Des Barden Rotzfahne. Eine neue Kunstfarbe für unsere irischen Poeten: Rotzgrün. Kann man fast schmecken, was?

Er stieg wieder auf die Brustwehr und blickte hinaus auf dei Bai von Dublin, sein helles eichenmattes Haar regte sich leicht.

— Mein Gott, sagte der still. Ist die See nicht genau was Algy sie nennt: eine graue liebe Mutter? Die rotzgrüne See. Die skrotumzusammenziehende See. Epi oinopa ponton. Ah, Dedalus, die Griechen! Ich muß dir Unterricht geben. Du mußt sie im Original lesen! Thalatta! Thalatta! Sie ist unsere große liebe Mutter. Komm her und sieh.

Stephen stand auf und ging hinüber an die Brustwehr. Sich darauf lehnend, blickte er hinab auf das Wasser und auf das Postboot, das sich eben aus deer Hafeneinfahrt von Kingstown löste.

— Unsere mächtige Mutter, sagte Buck Mulligan.

James Joyce: Ulysses, 1922,
Übersetzung von Hans Wollschläger, auch schon wieder 1975.

Erinnert sich jemand ans Jahr 1994? Da war Franz Kafka das siebzigste Jahr lang gestorben, worauf marktorientierte Buchverlage nur gelauert hatten, denn da wurde sein Copyright frei. Seitdem — nein, das ist noch nicht länger — gibt es von Kafka diese ganzen beliebig zusammengestoppelten und mit “Jeder ist ein Künstler”-Chuzpe “lektorierten” Kaufhausausgaben.

Das gleiche passiert jetzt mit James Joyce (* 2. Februar 1882 in Dublin; † 13. Januar 1941 in Zürich), dessen erlöschendes Copyright von seinem Enkel streng bewacht wurde. Da haben wir — einbezogen der verewigte Mr. Joyce — Glück, dass sich immerhin dtv der Dubliners annimmt (ab Mai 2012, übersetzt von Harald Raykowkski) und Manesse des A Portrait of the Artist as a Young Man, ebenfalls ab Mai 2012 — und von wem anders als unserem guten Friedhelm Rathjen übersetzt.

Das bedeutet auch: Ulysses darf zum Comic umgearbeitet — und veröffentlicht — werden. Ein grandioses Projekt in dieser Richtung, das ich schon längst freigegeben hätte, wenn ich der Enkel von James Joyce wäre, aber mich fragt ja wieder keiner, ein Projekt also, das nichts vom schuldigen Respekt gegenüber einem stil- und sinnstiftenden Buch für alle nachfolgenden Bücher vermissen lässt, ein Projekt, sage ich, das mir mit anderen Inkunablen der Weltliteratur so ähnlich auch schon beigefallen ist, das ich aber mit der sehr schnell eintretenden Idee “Phh, das kriegt kein Mensch hin, viel zu aufwendig” ruckzuck verworfen habe, ein dermaßen grandioses Projekt ist unserem verdienten Mitleser Klaus Jost aufgefallen: Ulysses “Seen”™. Adapted by Robert Berry from the novel by James Joyce.

Es ist groß. Groß wie das Buch, nach dem es gestaltet ist, das seinerseits groß werden musste, weil es ebenfalls nach einem Riesen gestaltet war. Es gibt aber einen Reader’s Guide, einen hilfreichen und — au weh, auch das noch — weiterführenden Weblog und wer ermisst, was noch alles, wozu ich noch nicht gekommen bin. Viel Zeit mitbringen.

Das macht man jetzt so, Comics aus Prosawerken zu bauen. Die so genannte Weltliteratur ist schon fast so vollständig durcherschlossen wie erstmals vor 150 Jahren vom illustratorischen Ehrgeiz von Gustave Doré, und neue Romane berücksichtigen vor der Brauchbarkeit als Filmstoff zuerst die Tauglichkeit als Comic. Da freut sich der Filmproduzent gleich mit, weil ein Comic als einwandfrei schnuffiges Storyboard zu gebrauchen ist. Ja viel besser noch: eins, das man schon verkaufen konnte.

Das sagt sich so kulturpessimistisch dahin, aber wieso soll das eigentlich ein Nachteil sein? Das Video zur Befreiung des Copyrights von James Joyce — eine Feierlichkeit, zu der es Kafka anno 1994 noch nicht gebracht hat — äußert sich jedenfalls sehr optimistisch. Mit dem Ulysses ist es im Lauf der zeit eigentlich nur bergauf gegangen: Über die erste deutsche Übersetzung von Georg Goyert meinte Kurt Tucholsky 1927 noch: “Hier ist entweder ein Mord geschehen oder eine Leiche fotografiert.“, die zweite von Hans Wollschläger 1975 war ein Meilenstein. Und der Comic sieht verdammt state of the art aus.

Heißt das, Ulysses wird endlich anständig verfilmt? — Bitte nicht, ich will keinen Showdown, in dem Molly Bloom eine Dreiviertelstunde allein im Bett liegt und sich warme Gedanken macht.

Ulysses Seen, Telemachus 0010, Cf. 1922: 5:2-15; Gabler 1.67-80

Yes.

Video: M. Barsant: Happy Public Domain Day, Joyceans!, 1. Januar 2012.

Written by Wolf

2. February 2012 at 10:56 am

Posted in Moses Wolf

Snøfnugg og spor i snøen

leave a comment »

Update zu Das ganze verkehrte Wesen (Frisches Basilikum
und Weil er da ist: Madness Affecting One Train of Thought:

Es bleibt eine der spannendsten Abenteuerpistolen: das Wettrennen zwischen Scott und Amundsen um den Südpol. Einer Guter gegen einen Bösen, tarantinischerweise gewinnt der Böse, der sich doch mit der Nordwestpassage hätte zufrieden geben können, und zur heiligen Adventszeit war’s auch noch — als V-Effekt, weil da am Südpol Tag ist.

Was Roald Amundsen für einen begabten Captain Ahab abgegeben hätte, lernen wir heute zur hundertjährigen Südpoleroberung im Kalenderblatt des Deutschlandradios:

Nach außen tat Amundsen weiter so, als hielte er an der Expedition in den Norden fest. Erst als er sich mit der Fram schon auf hoher See befand, offenbarte er der Mannschaft seinen wahren Plan. Im Januar 1911 erreichten sie das Schelfeis an der Antarktis.

Was Starbuck dazu gesagt hätte? — :

“Ich hab Mumm genug für seinen schiefen Rachen, und für den Rachen des Todes auch, Kapitän Ahab, wenn es sich bei dem Gewerbe, das wir betreiben, nun mal so ergibt; aber ich kam, um Walen hinterherzujagen, nicht der Rachsucht meines Kommandanten. Wieviel Faß wird deine Rache dir eintragen, selbst wenn du sie kriegst, Kapitän Ahab? sie wird dir auf unserm Nantucketer Markt nicht viel Bares bringen.”

Kapitel XXXVI, diesmal nach Rathjen.

Immer diese kaufmännischen Kleingeister. Selbst die Wölfin meint: “Ach Gott, hundert Jahre. Da waren die Pinguine schon viel eher dort. Die sind uns eh alle über.”

Wo sie Recht hat…

Originalt Amundsen-foto fra Sydpolen funnet i Australia, Aftenposten Norge, 8. Oktober 2009

Fachliteratur: Roald Amundsen: Die Eroberung des Südpols: 1910-1912, Edition Erdmann (das sind die antik designten, immer einen Tick zu teuren, aber die sind alle klasse und jeden Cent wert), Neuauflage Juni 2011.

Neu entdecktes altes Bild: Originalt Amundsen-foto fra Sydpolen funnet i Australia,
Aftenposten Norge, 8. Oktober 2009:

Dette er det hittil eneste kjente originalbildet fra Roald Amundsens ekspedisjon til Sydpolen i 1911. Se forskjellen på originalbildet og kopien lenger nede i saken. Amundsen er kraftigere på dette bildet. I tillegg vaier flagget og vimpelen annerledes, og man kan på dette bildet tydelig se snøfnugg og spor i snøen.

Ja, auch alles richtig.

Written by Wolf

14. December 2011 at 7:53 am

Posted in Moses Wolf

Nun, o Unsterblichkeit

leave a comment »

Update zu Den stärksten Trieb zum Wasser:

Heute: 200. Todestag von Adolphine Sophie Henriette Vogel (* 9. Mai 1780; † 21. November 1811).

Heinrich von Kleist und die Frauen by JudithMein Heinrich,

mein Süßtönender, mein Hyazinthenbeet, mein Wonnemeer, mein Morgen- und Abendrot, meine Äolsharfe, mein Tau, mein Friedensbogen, mein Schoßkindchen, mein liebstes Herz, meine Freude im Leid, meine Wiedergeburt, meine Freiheit, meine Fessel, mein Sabbath, mein Goldkelch, meine Luft, meine Wärme, mein Gedanke, mein teurer Sünder, mein Gewünschtes hier und jenseits, mein Augentrost, meine süßeste Sorge, meine schönste Jugend*, mein Stolz, mein Beschützer, mein Gewissen, mein Wald, meine Herrlichkeit, mein Schwert und Helm, meine Großmut, meine rechte Hand, mein Paradies, meine Träne, meine Himmelsleiter, mein Johannes, mein Tasso, mein Ritter, mein Graf Wetter, mein zarter Page, mein Erzdichter, mein Kristall, mein Lebensquell, meine Rast, meine Trauerweide, mein Herr, Schutz und Schirm, mein Hoffen und Harren, meine Träume, mein liebstes Sternbild, mein Schmeichelkätzchen, meine sichre Burg, mein Glück, mein Tod, mein Herzensnärrchen, meine Einsamkeit, mein Schiff, mein schönes Tal, meine Belohnung, mein Wert(h)ester!**, meine Lethe, meine Wiege, mein Weihrauch und Myrrhen, meine Stimme, mein Richter, mein Heiliger, mein lieblicher Träumer, meine Sehnsucht, meine Seele, meine Nerven, mein goldener Spiegel, mein Rubin, meine Syringsflöte, meine Dornenkrone, meine tausend Wunderwerke, mein Lehrer und mein Schüler, wie über alles Gedachte und zu Erdenkende lieb ich Dich.

Meine Seele sollst Du haben.

Henriette

Mein Schatten am Mittag, mein Quell in der Wüste, meine geliebte Mutter, meine Religion, meine innere Musik, mein armer kranker Heinrich, mein zartes Lämmchen, meine Himmelspforte. H.

Henriette Vogel an Heinrich von Kleist, 9. (!) November 1811.

Fachliteratur:

Fürs Frauenbild danke an Tatjana “Judith” Traurig! Sterbebild: Jochen Jansen, 5. August 2009.

Written by Wolf

21. November 2011 at 12:12 am

Posted in Moses Wolf

I have never read that (but you should watch this)

with 8 comments

Update for Billy Budd heute, The secret’s in the sauce, and Der Zweck von Metaphern:

The Brothers Bloom, 2008

The con-man sequence from The Brothers Bloom, released September 9th, 2008
(starring Adrien Brody, Mark Ruffalo, the beautiful Rachel Weisz, and Rinko Kikuchi; guest starring as Melville: Robbie Coltrane; directed by Rian Johnson, and dearly recommended):

The Brothers Bloom, 2008Penelope Stamp the epileptic photographer (Rachel Weisz): Oooooh! Your name’s Melville?

Curator Max Melville (Robbie Coltrane): Oué, yea.

Penelope: Right. No, sorry, uhm. Because I noticed before, but I couldn’t place it. This ship is called Fidele, which is the name of the ship in Melville’s novel The Confidence-Man. So that’s weird.

Melville: Oué.

Bang Bang (Rinko Kikuchi): [throws her peeled apple overboard behind her back.]

Stephen Bloom (Mark Ruffalo): I… I… I have never read that.

“Bloom” Bloom (Adrien Brody): [glares.]

The Brothers Bloom, 2008

The Brothers Bloom, 2008

The Brothers Bloom, 2008

The Brothers Bloom, 2008

The Brothers Bloom, 2008

The Brothers Bloom, 2008

~~~\~~~~~~~/~~~

Deutsche Synchronisation:

The Brothers Bloom, 2008Penelope Stamp, die epileptische Fotografin (Rachel Weisz): Oooooh! Ihr Name ist Melville?

Kurator Max Melville (Robbie Coltrane): Oui, ja.

Penelope: Richtig. Ja, entschuldigen Sie, hm. Es war mir aufgefallen, aber ich konnte es nicht einordnen. Dieses Schiff heißt doch Fidele. Genau so wie das Schiff in Melvilles Roman Maskeraden oder Vertrauen gegen Vertrauen. Hm. Ist wirklich seltsam.

Melville: Oui.

Bang Bang (Rinko Kikuchi): [wirft geschälten Apfel hinterrücks über Bord.]

Stephen Bloom (Mark Ruffalo): Das… das… das hab ich nie gelesen.

“Bloom” Bloom (Adrien Brody): [guckt.]

The Brothers Bloom, 2008

The Brothers Bloom, 2008

The Brothers Bloom, 2008

The Brothers Bloom, 2008

The Brothers Bloom, 2008

~~~\~~~~~~~/~~~

Images and Trailer: The Brothers Bloom, 2008. Directed by Rian Johnson, distributed by Summit Entertainment.

Written by Wolf

7. September 2011 at 12:01 am

Posted in Moses Wolf