Moby-Dick™

Leben mit Herman Melville

Archive for October 2007

Gone Stag

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Update zu My Private Weltverschwörung:

Josef Breitenbach, PartyPeeptoes mit Absätzen zum Morden. Nicht ganz knielanger Swing Dance Dress mit 40er-Style Polka Dots. Neben ihr eine goldene Clutch voller Totenköpfe. Vor ihr ein Manhattan. Sie schien nicht einmal überrascht, als ich sie ansprach.

“Meine Getränke kannst du jederzeit bezahlen. Obwohl wir beide wissen, dass du das nicht kannst. Sag einfach der Bedienung Bescheid. Und lass dir Zeit damit. So viel Zeit, wie dir deine Mutter dauernd eingeredet hat, dass du Kohle nach Hause bringen sollst.”

“Ich dachte, ihr steht drauf, vorher ein bisschen zu reden und alles.”

“Warum”, tat sie mir die Ehre an, sich von ihrem Moleskine zu mir zu wenden und mich über den Rand ihrer Bettie-Page-als-Lehrerin-verkleidet-Brille hinweg zu mustern, “sag mir, warum glaubst ausgerechnet du, dass ausgerechnet ich mit dir aufs Zimmer verschwinden sollte?”

“Versetz dich mal in meine Lage. Nimm an, du bist ein verfickter Scheißhaufen von Lohnschreiber. Du hast dein Leben lang nichts gelernt außer Lesen und Schreiben, und wenn du einen Analphabeten findest, der wirklich glaubt, du könntest es besser als er, dann schreibst du genau das, was er dir sagt, so lang wie er dir sagt, und wann er es dir sagt. Das wird aber selten passieren, weil jeder Arsch glaubt, er kann beim Schreiben auf der Zeile bleiben. Und das Schlimmste daran ist: Er kann es wirklich. Versetz dich in diese Lage und sag mir, ob du zuschauen würdest, wo du bleibst, oder nicht.”

“Weißt du, was der Unterschied ist zwischen dir und einem Eimer Scheiße?”

“Der Eimer?”

“Den haben sie dir schon im Kindergarten immer erzählt, stimmt’s?”

“Weiß ich nicht mehr. Lies mein Blog.”

“Und ein Blogger bist du auch noch. Schau dich doch an. Deine paar Gedanken gehen damit drauf, dass du beim Leben live mitformulierst, was du alles schreiben könntest, egal ob jemand es lesen will. Damit du nicht auf deine hirnverbrannten Auftraggeber hören musst, die dir sagen, was du wann in wie vielen Anschlägen schreiben sollst. Und die anderen Blogger bereicherst du mit Kommentaren aus lol und ggg.”

“Tu ich nicht.”

“Warum denn nicht? Zu fein, was?”

“Mein Thema ist anders.”

“Literatur, wetten? Über dein Lieblingsbuch, wetten? Und dann ist es wahrscheinlich noch Moby-Dick, wetten?”

“Das ist ein gutes Buch.”

“Ja, klar. Weil du als noch kleinerer Junge schon drauf abgefahren bist. Bitte tu mir einen Gefallen und sprich nie wieder eine Frau an.”

Es versprach ein langer Abend zu werden.

Bild: Josef Breitenbach: Party, via quase em português, 11. Juni 2008.
Soundtrack: Tom Waits: Better Off Without a Wife
aus: Nighthawks at the Diner, 1975.
Lizenz: G. Klaut.

Written by Wolf

31. October 2007 at 1:37 pm

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But I am an island – I’m fucking Ibiza!

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Wolf hat das zweite Kapitel: Ritter und Knappen, das 27., gelesen:

Stubb bei Cetus the WhaleUm zu verstehen, was einen ambitionierten Schreiber dazu treibt, zwei Kapitel hintereinander mit der gleichen Überschrift zu versehen, muss man wohl im 19. Jahrhundert Wale gejagt haben, aber es wird damit zu tun haben, dass es keine echte thematische Trennung ist und Starbuck nur so viel Platz einnehmen wollte, dass ein ganzes Kapitel 26 voll wurde und Melville für die restlichen Hauptfiguren in Kapitel 27, ebenfalls Knights and Squires, nochmal Luft holen musste. Seeleute. Immer besorgt um ihren langen Atem.

So viel Systematik hat er bis jetzt, wir haben Seite 200 überschritten, auch noch nie vorgelegt. Die getreuen Bildnisse von Starbuck (26) und der anderen Steuermänner einschließlich ihrer “Knappen” ergeben ein sauberes Powerpoint-Chart. Ein kurzes, einfaches, überschaubares mit gerade mal sechs Namen, aber genau so soll Powerpoint ja aussehen.

Das Wichtigste in Kürze für diejenigen unserer tausend Fans, die nicht parallel zu uns die Primärliteratur mitlesen:

Erster Steuermann (First Mate): Starbuck;
Zweiter Steuermann (Second Mate): Stubb;
Dritter Steuermann (Third Mate): Flask.
Harpunier und Assistent des Ersten Steuermannes: Queequeg;
2. ~ : Tashtego;
3. ~ : Daggoo.

An dieser angenehm übersichtlichen Versammlung fällt auf, dass die Chefs, die “Ritter”, weiße, körperlich unversehrte, heterosexuelle (?!) Nordamerikaner christlichen Glaubens sind, allesamt Insulaner aus den Walfängergegenden Neuenglands, ihre untergebenen Harpuniere dagegen die exotischsten Heiden, die sie und Melville nur irgendwie auftreiben konnten.

Eine bis heute bekannte und bemängelte Konstellation:

As for the residue of the Pequod’s company, be it said, that at the present day not one in two of the many thousand men before the mast employed in the American whale fishery, are Americans born, though pretty nearly all the officers are. Herein it is the same with the American whale fishery as with the American army and military and merchant navies, and the engineering forces employed in the construction of the American Canals and Railroads. The same, I say, because in all these cases the native American liberally provides the brains, the rest of the world as generously supplying the muscles.

Chapter 27, Knights and Squires, gegen Ende

Eine Beobachtung allerdings, die wir Melvilles eigener Erfahrung vor dem Mast real existierender Walfänger zuschreiben dürfen: Ob die Knights und die Squires dem christlichen Abendland oder den heidnischsten Weltecken entstammen, es sind immer wieder Inseln, denn

How it is, there is no telling, but Islanders seem to make the best whalemen. [L.c.]

Für den Rest von Melvilles Gesamtwerk lese ich die Konzeption und Definition des Isolato heraus, jenes Menschenschlags, der sich etwas schief ins Leben gebaut durch die späteren Zeitschriftenerzählungen kauzt. Eine alte Disposition der schreibenden Zunft, wenn es mit ihr nicht so recht vorangehen will. Aus solchen zwangsweisen Junggesellen und Monobegabungen besteht offenbar die gesamte Mannschaft der Pequod — eben auch all die tapferen, ehrbaren Christen und Heiden, die es nicht zu einer namentlichen Erwähnung bringen. In Cock-a-doodle-doo! von 1853 und The Piazza von 1856 sind solche Gestalten die Ich-Erzähler, und dem Lebenswandel nach ist auch Bartleby von 1853 einer: Wie sehr kann man denn noch auf seinem eigenen Kontinent leben, als indem man bis zum eigenen Untergang die meisten Regungen verweigert?

Bill SienkiewiczIn so einem Lebenslauf, auf sturmgebeutelten Walfängern oder in philiströsen Schreibstuben, trifft man ja mit der Zeit die absonderlichsten Leute. Selbst ich, der ich eher die letztere Version lebe, erkenne in den drei Steuermännern der Pequod Abbilder von Leuten, die ich schon mal getroffen hab.

Mit Stubb zum Beispiel war ich beim Bund, Grundausbildung als Fernmelder in Daun. Ganz ähnlich wie Stubb hat der sich in der Frühe als erstes keine Pfeife, aber eine Marlboro angeschürt, um sich dann um die brennende Fluppe im Mund herum zu rasieren — nass. Und so einen übereifrigen Giftzwerg wie Flask hatte jeder schon mal als Chef. In meinem sozialen Portfolio fehlen allerdings so eindrucksvolle Indianer wie Tashtego oder der baumhafte Neger Daggoo.

Bilder: Stubb bei Cetus the Whale, Tashtego: Rockwell Kent bei Lakeside Press Edition, Daggoo et al.: Bill Sienkiewicz; Lizenz: Creative Commons.

Written by Wolf

30. October 2007 at 1:12 pm

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Lady Liberty Enlightening the World Since 121 Years

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Update to New York 1660 and The New York Rant:

Frédéric Auguste Bartholdi's Design PatentThe pedestal block supporting the Statue of Liberty has been financed by the people of New York. Only the statue was a gift from France, as a recognition for the friendly relations between France and young America. However, the latter was left alone with the problem where (and whether) to erect the bounty from the large heart of the freedom-loving country overseas. — French.

French again: Liberty is pictured as a beautiful lady. Architect and sculptor Frédéric Auguste Bartholdi had designed her face after his strong-minded, dominant mother, and her body after his girlfriend — down to her Morton’s toe. Her skeleton was built by Gustave Eiffel, as a warm-up for his second Wonder of the World.

The wealthy elite of New York failed to finance a pedestal contruction, the less wealthy salt of the New York earth relied upon the upper class to provide the funds. The construction of the statue was finished in 1884, but no pedestal found.

A Hungarian immigrant named Joseph Pulitzer (right, that one with the Pulitzer Prize) felt the importance of everything the statue symbolized, and started in his time as a journalist for The World a fundraising campaign for a pedestal. From 1883, when he opened up the editorial pages of his newspaper with that call, it took another three years until the poorest people of New York had rounded up the entire amount.

Emma Lazarus, The New Colossus Bronze PlateWe may in fact imagine butchers, steelworkers, and shoeshine boys dedicating their off-Sunday to a walk to the World publishing house to donate a few cents for Lady Liberty. New York star architect Richard Morris Hunt agreed to make the drafts.

Thus the Statue of Liberty has become a genuine monument for the common people, resting on a pedestal which was literally carried together cent by cent.

Moreover, the pedestal block supporting the Statue of Liberty has been a bed for a sonnet by yet another lady, Emma Lazarus, on a bronze plaque: The New Colossus, written in 1883, engraved not before 1903.

Not like the brazen giant of Greek fame,
With conquering limbs astride from land to land;
Here at our sea-washed, sunset gates shall stand
A mighty woman with a torch, whose flame
Is the imprisoned lightning, and her name
Mother of Exiles. From her beacon-hand
Glows world-wide welcome; her mild eyes command
The air-bridged harbor that twin cities frame.

“Keep, ancient lands, your storied pomp!” cries she
With silent lips. “Give me your tired, your poor,
Your huddled masses yearning to breathe free,
The wretched refuse of your teeming shore.
Send these, the homeless, tempest-tossed to me:
I lift my lamp beside the golden door.”

At the unveiling of Lady Liberty Enlightening the World on 28th of October 1886, only the rich elite of New York had been invited, who had refused to compensate for the statue before, to hear US President Grover Cleveland thank France for their noble gesture.

The firecracks from men-of-war in New York harbour to salute President Cleveland befogged the Statue of Liberty in smoke.

German Herman Melville biographer Daniel Göske states in Ein Leben (A Life) there is no sign that Herman Melville attended the ceremonies, although or because he should have been working nearby in the customs office; it was a Thursday. For two weeks later, presidential elections were scheduled.

Übersetzung (dies ist ein teutsches Weblog): Die Freiheitsstatue wurde am Donnerstag, den 28. Oktober 1886 enthüllt, nachdem Frédéric Auguste Bartholdi nach Franzosenart seiner Freundin die Zehen nachmodelliert und unter Gustave Eiffels Beihilfe auf wahnwitzige Größe hinaufkonstruiert hatte. Diese Perversion schenkte er dem kat’exochenen Amerika als Geste der Freundschaft, um sie als Symbol von etwas, dem kein Volk der Welt widersprechen konnte, dort aufzubauen, wo man sie als erstes sieht, aber die rochen was und wollten keinen Sockel spendieren. Das schafften erst die kleinen Arbeiter, die auf eine Werbekampagne seitens des ungarischen Zeitungsschwengels und späterhinigen Literaturpreisstifters Joseph Pulitzer hin drei Jahre lang ihre letzten Kröten für einen Sockel zusammenopferten, auf dem die überzüchtete Megäre ihre grünspanigen Hammerzehen abwetzen konnte. 1903 bauten sie ihr auch noch ein Sonett hinein. Herman Melville konnte gar nicht hinsehen, auch weil die Salutschüsse für den festredenden Präsidenten Cleveland den New Yorker Hafen einschließlich Bedloe’s Island in Rauch hüllten.

Und jetzt im Ernst: Herman Melville hatte als Zollinspektor 1883 womöglich die Bauteile der Freiheitsstatue noch begutachtet, nach seiner Quittierung gibt es keine Anzeichen mehr, dass er sich noch einmal im Hafen herumgetrieben hätte, und war am Tag der Enthüllung eher mit dem Schreiben seines Testaments beschäftigt. Aber wenn es irgendwo auf der Welt ein Denkmal vom Volk fürs Volk gibt, dann die Freiheitsstatue, und das findet Moby-Dick™ dann wieder richtig gut.

Besuchet auch The True Story of the Statue of Liberty im Neatorama.

Images: Frédéric Aguste Bartholdi’s Design Patent;
Emma Lazarus: The New Colossus Bronze Plate: Public Domain.

Written by Wolf

28. October 2007 at 12:01 am

Hallo Wien

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Update zu Walgesang in seiner Sprache, Arthur Schnitzler: Amerika und Alles Clarel:

Es gehört ungeheuerlich hierher, aber wenn ein gutes Land seinen Nationalfeiertag hat, soll man ihm noch mehr Gutes dazu wünschen.

Was Österreich mit Herman Melville verbindet, ist zuerst mal Der dritte Mann mit Orson Welles, welch letzteren man sich kaum ohne Moby-Dick-Bibel in der Hand vorstellen kann, und vor allem Jung und Jung, der Verlag für Literatur und Kunst in Salzburg, der den deutschsprachigen Lesern den Clarel erschlossen und ein schmuckes Bändchen Essays draufgelegt hat.

Und das ist ja auf die Weltgeschichte umgerechnet eine durchaus aktuelle Regung, jedenfalls nicht der übliche verstaubte Nostalgieschmäh, den man mit dem Land von Gustav Klimt, Wurschtelprater, Sachertorte, Gösser, Sissi, Kottan ermittelt und Wolfgang Ambros verbindet. Schlussendlich ist Österreich ja auch das Land von Scheidungsmesse, Radio fm4 featuring Stermann & Grissemann, Eitrigen und Clara Luzia.

Melville kam nur bis Heidelberg. Da muss es mit den Augen eines Yankees so ähnlich aussehen wie in Alt-Wien, ist aber na bumsti kein Wunder, wenn man nachher verkannt und verbittert stirbt.

Serwaspfiatnbaba.

Lied: Clara Luzia: Morning Light, aus: Long Memory, 2007.

Written by Wolf

26. October 2007 at 11:07 am

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Anna Amalia Slept Here

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Update zu The Encantadas, Sketch Ninth: Hood’s Isle and the Hermit Oberlus und Wo man Bücher verbrennt:

Zu Herman Melville sollte auf dem aktuellen Buchmarkt fürs erste alles gesagt sein: Wir haben gleich zwei Übersetzungen von Moby-Dick, eine toller als die andere, und was anderes will die Zielgruppe von dem sowieso nicht kennen, dabei macht Hanser sogar noch weiter mit seinen ausgewählten Werken, und in passenderweise Hamburg, ja selbst in Österreich machen sie sich um ihn verdient, sogar sehr.

John Woram, Charles Darwin Slept Here, Rockville PressDie Süddeutsche Zeitung, um Zurechnungsfähigkeit bemüht wie immer, macht nach ähnlichen Versuchen der Bildzeitung, des Spiegel und ihrer selbst eine besonders wertige Bücherreihe für so Leute, die bei Manufactum nicht nur kichernd das Coccoina in die Brunnen Kompagnons pinseln, sondern für ein Wandtelefon aus der Schweiz von 1950 allen Ernstes 490 Mark ausgeben.

Heraus dabei kommt die Bibliotheca Anna Amalia, eine eine Schatzkiste der Weltliteratur in zwölf literarischen Kostbarkeiten, hilft der Gesellschaft Anna Amalia Bibliothek e.V. ihre 2004er Brandschäden beheben und ist schon rein deshalb nicht vollends missraten.

Ein Euro von jedem Buch geht an die Anna-Amalia-Bibliothek. Endlich mal eine Aktion, die gerade von der Bücherkundschaft gerne unterstützt wird. Und sie hilft anscheinend sogar: Ebenfalls die Süddeutsche meldet, dass Horst Köhler den Laden soeben zum Tag der Bibliotheken wiedereröffnet hat. Mich freut dergleichen.

Der Diwan von Mohammed Schemsed-din Hafis, nach dem Goethe den seinigen geschrieben hat, in der Rechtschreibung von 1812 mit allen th und ey, 800 Seiten fremde Länder, fremde Zeiten, fremdartige Ansichten, das ist natürlich ein Fest. Ludwig Tieck, und von dem gerade Das alte Buch, ist seit eineinhalb Jahrhunderten trostlos unterschätzt, aber für 60 Mark gefühlter Währung ein versprengtes Kunstmärchen aufwärmen…? Fürs Freiheitsbüchlein von Jean Paul müsste man sich ohne Anna Amalia an die vergriffene Gesamtausgabe bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft wenden, in der von Wieland verlieren selbst NDL-Professoren den Überblick, bis sie die Feenmärchen finden — aber wer will hier wem Venus und Adonis von Shakespeare nebst The Rape of Lucrece, die es in jeder Grabbeltischausgabe gibt, ja wo man eine Ausgabe suchen muss, in der diese drögen Long Poems fehlen, als kostbaren Schatz verkaufen?

Sailing AnarchyHätte man nicht, eigennütziger Gedanke, mal die Encantadas von Melville durchkommentieren, mit einem engagierten Nachwort erschließen, mit zeitgenösischen Bildern im Direktvergleich mit heutigen Fotos illustrieren und in den modernen Kontext stellen können, in den sie gehören? — Nein, kein eigennütziger Gedanke. Jetzt, wo die Galápagos-Inseln, vormals Islas Encantadas, Mallorca werden sollen, erzählt mir verdruckstem Literaturfreak doch sonst jeder Business and Key Account Optimization Coach, dass jetzt das öffentliche Bewusstsein für diese Weltecke geschärft werden muss.

Winkler hat seine Mummendey-Übesetzung 2002 als Einzelausgabe gemacht. Es ist ein nettes Geschenkbändchen geworden. Der Süddeutsche Verlag hat’s auch schon verschenkt.

Zu Herman Melville sollte auf dem aktuellen Buchmarkt fürs erste alles gesagt sein. Schade eigentlich.

Brand der Herzogin Anna Amalia Bibliothek am 02. September 2004 um 22:30 Uhr

Bilder: John Woram: Charles Darwin Slept Here, Rockville Press, 2005;
Sailing Anarchy, Where the Status Quo Blows;
Brand der Herzogin Anna Amalia Bibliothek, 2. September 2004, 22.30 Uhr: Hilfe für Anna Amalia;
Lizenz: Creative Commons.

Written by Wolf

25. October 2007 at 12:01 am

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Björx

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Update to Stephan kommt an Bord (no offense intended, Stephan):

What is more cruel: Japan still hunting for whales, or Björk acting Japanese and whalesinging?

Björk and her partner Matthew Barney did a movie together in 2005 — Drawing Restraint 9 —, although Björk had promised neither to ever do a movie again nor to ever “work” with her partner Matthew Barney. Now see what you get when people do not keep their promises: “Tja“…

Discussion is open (all languages permitted, as long as I understand them).

Okayokay, I have always cherished Rosemarie Trockel‘s photograph of Björk acting as a faerie… licenced by Creative Commons, by the way.

Rosemarie Trockel, Björk

Written by Wolf

22. October 2007 at 12:01 am

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Sunk by something big, mythological, and white

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Update to Zwischen Elephant Island und den Jagdgründen von Mocha Dick:

Somebody actually photographed the iceberg that sank the Titanic.

Let us therefore for a minute’s worth, o my brethren, imagine how he ran into his ship cabin three or four decks lower, got out his camera, ran back, built it up on its three legs, and took the picture in the middle of the raging stampede around him, and how the film with him to the ground of latitude 41-46N, longitude 50-14W, until it was recovered by a bunch of dauntless frogmen and given to developing — before we are disillusioned by the fact that the pictures were taken by the chief steward of the Hamburg-American liner Prinz Adelbert on the morning of April 15, 1912, a few miles south of where the Titanic went down — after she went down.

The iceberg in question (1912) bore a streak of red paint on one side. Mocha Dick, the other big mythological white thing that used to sink ships (1839 ff), bore an unsually big number of barnacles all over him.

Titanic iceberg, Slightly Warped, but still Whale-Like

Ship Collisions with Icebergs database.

Collisions Between Ships and Whales .pdf.

Written by Wolf

21. October 2007 at 2:19 pm

Posted in Rabe Wolf