Moby-Dick™

Leben mit Herman Melville

Archive for April 2009

Ihr seid so gut.

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Fast hätt ich vergessen zu vermelden: Das Osterwichteln hat ein Ende. Alle von euch — die überhaupt teilgenommen haben — haben sich einen Kopf, einige Mühe und ein bisschen Geldausgabe gemacht, Spaß gemacht haben alle Einsendungen. Alle Konterwichtel hab ich inzwischen auf den Weg gebracht und hoffe euch damit gerecht zu werden. Danke an alle!

Auch schon vorbei: Das Free Verse Project der Academy of American Poets: Man sollte ein englischsprachiges Gedicht in einer vergänglichen Form darstellen und photographieren. Das hab ich selbstverständlich allein deswegen nicht verlautet, weil ich einen Ansturm von Einsendungen meiner Leser befürchte und mit meiner eigenen gar keine Chance mehr hätte.

Mein eigener Beitrag war: Herman Melville: To ——— (The Weedy Stream). Und Sie machen sich ja überhaupt keinen Begriff, was so eine hundertjährige Vintage-Schreibmaschine wiegt, wenn man sie an die Isar schleppt. Und wie man bei so einer Unternehmung mit den Leuten ins Gespräch kommt! Besser als Gassigehen mit einem Border Collie. Das war ein Tipp für Singles.

Das Gedicht ist eins aus dem Nachlass von Melville, posthum in jener legendären Lebkuchendose gefunden, in der unter anderem Billy Budd lag. Es wird um 1860 eingeordnet, klingt mir aber nach bedeutend später, vor allem bei diesem wörtlichen Anklang an Poe.

Herman Melville, To---------. The Weedy Stream

Herman Melville: To ———

Ah, wherefore, lonely, to and fro
Flittest like the shades that go
Pale wandering by the weedy stream?
We, like these, are but a dream:
Then dreams, and less, our passions be;
Yea, fear and sorrow, and despair
Be but phantoms. But what plea
Avails here? phantoms having power
To make the heart quake and the spirit cower.

Wenn ich gewinne, das sag ich dann.

Written by Wolf

27. April 2009 at 12:14 am

Posted in Fiddler's Green

Tu es la vague, moi l’île nue

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Mise à jour pour Pour saluer Melville:

Jane Birkin, taz 5. Dezember 2008Bislang war nur mangelhaft erforscht, dass Jane Birkin noch andere Lieder kennt außer dem einen, das die Vorstellungskraft Pubertierender seit 1969 beflügelt.

Gainsbourg, der gewiefte Hund, hat nämliches Lied zuvor, im Dezember 1967, mit Brigitte Bardot aufgenommen. Das galt als das Original, bis es mit der Bardot nicht mehr so lief, was ich ihm auch gleich hätte sagen können: Hände weg von Mädchen, die ihren Lebensunterhalt darin sehen, ihre Backen aufzupumpen, aber auf mich hört wieder keiner.

Wie berechtigt die Revision der Duettparnerin war? Nun, Brigitte Bardot fällt durch Filmchen wie Viva Maria! (1965) und geiferndes Engagement gegen Schwule, Neger und arbeitsloses Gesindel auf, Frau Jane Mallory Birkin gönnt Carla Bruni ihre Karriere und redet von China und Birma, wenn man sie fragt, wie man mit 62 allemal noch ansehnlicher daherkommt als, sagen wir, ihre Kollegin Bruni, Lieder wie Meeresbrisen singt und glaubwürdig barfuß über den Bretagnestrand hüpft.

Je t’aime … moi non plus war die einzige Single, die ich meinen Eltern bei meinem Auszug geklaut hab. Was Gescheiteres konnten sie mir sowieso nicht mitgeben, und es klebten so viele Erinnerungen von mir daran.

Jane Birkin: Période bleue, de: Enfants d’hiver, 2008. Die hätte auf Deutsch sogar noch besser geklungen: als “Winterkinder”, aber siehe oben.

Jane Birkin 2008

Bilder: taz, Jane Birkin.

Written by Wolf

25. April 2009 at 12:01 am

Posted in Wolfs Koje

Von zum Beispiel den Walfischen

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600. Beitrag

Update zu Reality continues to ruin my life:

Ich will kein Käfer sein.

Im Schatten der Ärzte, 1985.

Katzen können sich mit jeder ihrer vier Pfoten an jeder gedachten Stelle ihres Körpers kratzen. Was sie, Säugetiere hin oder her, deutlich von zum Beispiel den Walfischen unterscheidet: gar keine Pfoten, viel zu weitläufiger Körper. So ein Walfisch möchte ich nicht sein, wenn ich etwa mit einer Qualle zusammengeriete.

Was können Walfische überhaupt? Singen? Na gut, immerhin besser als mein Wellensittich, Gott hab ihn selig.

Aber lange nicht so gut wie die Katze, zumal wie der Kater in männlicher Laune.

Was den Walfisch allerdings sehr eng mit meinem Wellensittich verbindet: Beide können nicht geradeaus gucken. Beider Augen sind nämlich denkbar unzweckmäßig links und rechts an den Köpfen angebracht.

Was mein Wellensittich zum Ausgleich wiederum besser kann als der Walfisch: den Kopf drehen, um eben doch geradeaus zu gucken.

Ferner kann die Katze sich vom Wellensittich ernähren. Umgekehrt der Wellensittich nicht von der Katze. Und auch der Walfisch hätte viel zuviel zu würgen, wenn er sich an Miez und Pieps vergreifen wollte. Bleibe er bei seinem Krill und verständige sich klagend mit seinesgleichen.

Am Walfisch vergreift die Katze sich nicht. So gerne sie Fisch zu sich nimmt, hat auch sie schon den Spruch gehört, dass ein Walfisch eigentlich kein Fisch sei; sicher weiß sie auch darum, dass die Erdbeere der Gurke näher steht als, sagen wir, der Brombeere. Sieht man ja an der Schwanzflosse.

Wo der Walfisch haust, ist es der Katze zu nass. Auch der Wellensittich schüttelt schon beim Gedanken an Walfischs feuchtes Domizil angewidert sein Gefieder. Und das bei dem Namen.

Der Walfisch kein Fisch, der Wellensittich wasserscheu. Nur eine Katze ist immer eine Katze. Vier zu null für die Katze.

~~~|~~~~~~~|~~~

Und weil gerade noch 2:34 Minuten Zeit ist: Redheaded Woman!

Spaß bei der Arbeit: Deke Dickerson and the EccoFonics: Redheaded Woman,
WRFG FM 89.3 studios in Atlanta, Georgia, Sagebrush Boogie show, 10. Februar 2000.

Written by Wolf

24. April 2009 at 2:47 am

Posted in Mundschenk Wolf

Der neue Blitzableitermann

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Update zu Übersetzung The Lightning-Rod Man: Der Blitzableitermann!
und Medienschau: Bücherfrühling!:

Liebe Schülerinnen, Schüler, Life-long Learners und Blitzableiterfans,

alles wird gut. Die seltene bis kaum je vorhanden gewesene Übersetzung The Lightning-Rod Man von Herman Melville, die bis vor wenigen Wochen einzige von Richard Mummendey 1964, ist überholt. Es gibt seit 4. März eine Neuübersetzung von Michael Walter und Daniel Göske. 34,90 Euro, die jeden Cent wert sind, vor allem, wenn Sie schauen, was sie noch alles dazu kriegen. Mit dem Taschenbuch rechne ich etwa Herbst 2010 bei btb und verlaute das dann auch. Und ab jetzt will ich hier keine Schnäppchenjägerkommentare mehr sehen, nur noch fachkundige, inspirierende und feinziselierte Anregungen besonnener Menschen, und davon jede Menge.

Bitte!

Danke, ich hab euch alle lieb.

Nochmal zum Mitsingen: Herman Melvilles Große Erzählungen bei Hanser anschauen, anlesen, anschaffen.

Retro Model Sari - the German pin up girl by Elisabeth Hackmann

Bild: Elisabeth Hackmann: Sari, the German Pin-up Girl and Retro Model: Zufriedene Sudentinnen in stillvergnügter Lerngruppe, WS 2008/2009.

Written by Wolf

22. April 2009 at 2:45 am

Posted in Reeperbahn

Rogue’s Gallery: The Art of the Siren, #26

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Song: White Magic: Long Time Ago (2:35 minutes)
from Rogue’s Gallery: Pirate Ballads, Sea Songs, and Chanteys, ANTI- 2006.
Buy CD in Germany and elsewhere.
Image: Suicide Girls on Myspace.

Lyrics:

A long time was a very good time,
Long time ago.
A long time was a very long time,
Long time ago.

Around Cape Horn we got to go,
Around Cape Horn to Calleao.

You give me the girl and you take me away,
A long long time in the hull below.

Around Cape Horn with frozen sails,
Around Cape Horn to fish for whales.

I wish to God I’d never been born,
A long long time in the hull below.

Around Cape Horn where wild winds blow,
Around Cape Horn through sleet and snow.

A long long time in the hull below,
A long long time in the hull below.

Explanatory liner notes by ANTI-:

By the 1890s this is said to have been the most popular halyard chantey of all. Probably African-American in origin, there are versions in German and Norwegian.

Written by Wolf

21. April 2009 at 1:12 am

Posted in Siren Sounds

Erdäpfelgulasch

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Update zu die fahrt zur insel nantucket und An Gorta Mór:

H[ans). C[arl]. Artmann, in: Grammatik der Rosen; Band 3:
Kleinere Texte aus den Jahren 1972 bis 1974, Seite 125 bis 129:

Gulasium bramborum aut bramborové gulaš: 2 libra bramboris cortate in aleas, 2 cepæ magnæ cortate in rotas, lardus porculi cortate in aleas maggiformas, papricium hungaricum (media, suaviter, media fortiter) sal, aqua calida.

(Vojtěch Delavigne SJ.)

Der erdapfel, erdtoffel, kartoffel, erd- oder grundbirne (soianum tuberosum), eine in die fünfte klasse, erste ordnung (pentandria monogynia), nach dem system des liebenswerten Linné gehörige pflanze, wird wegen ihrer mensch wie tier gleich angenehmen knollen überall in Europa, wo ein tätiger agronom zu finden ist, in großer menge angebaut und als sicherstes mittel gegen hungersnot hochgeachtet. Sie stammt eigentlich aus den niederungen Perus und wurde von daher zuerst im august 1565 durch einen sklavenhändler, nämlich Potaterley Hawkins, nach England gebracht, aber in Europa, das sich damals noch größtenteils an kapaunen und krametsvögeln sättigte, bald wieder vergessen. Im jahre 1585 brachte sie ein kaperkapitän aus Tavistock in Devonshire von neuem nach England; doch auch jetzt blieb sie noch lange zeit eine floristische sehenswürdigkeit in den lustgärten der großen. Beschrieben wurde sie zum ersten mal von dem trefflichen Gaspard Bauhin. Gegen ende des 16. jahrhunderts machte ein gewitzter italiener in Holland den ersten versuch mit ihrem anbau. Noch zu anfang des 17. jahrhunderts wurde sie als seltener leckerbissen an der königlichen tafel zu Paris verspeist. Erst als ein domnonischer edelmann aus Hayes bei Bodley sie 1623 aus Virginien nach Irland gebracht hatte, fand sie allmählich, doch immer nur langsam, eine weitere verbreitung. Ein gewisser Antonio Segnoretti führte sie zuerst 1710 im württembergischen ein; herr von Milkau 1717, bei seiner rückkehr aus dem Brabant, in Sachsen; Jonas Altströmer 1726 in Schweden, der jesuit und alchimist Vojtěch Delavigne 1740 in Österreich und Böhmen, und zur gleichen zeit etwa Graham, der erfinder des nach ihm benannten brotes, in Schottland ein. Seit 1750 wurde sie in ganz Mitteleuropa in gärten, und seit 1780 im freien felde immer allgemeiner angebaut. Man darf mit recht behaupten, daß der erdapfel die zeit der kapaune und krametsvögel abgelöst hat, eine wahrhafte demokratisierung unserer ernährung, die wir im grunde kurioserweise einem sklavenhändler zu verdanken haben.

Soweit die geschichte des erdapfels von seinen bescheidenen anfängen bis zu seinem völligen triumph auf den feldern des europäischen kontinents. Wie aber verhält sich der veritable kochkünstler angesichts dieser heute leider zur kümmerlichen beilage degradierten frucht? Ich stelle diesee frage rein rhetorisch und gehe sogleich in medias res: er bereitet das einzige original spezial-erdäpfelgulasch nach art des genialen Albertus Delavignus zu, diese kaum über Wien hinaus bekannte ambrosia des armen mannes. Es haben sich freilich durch zwischenkunft übelster modernster verschiedene afterrezepte breitgemacht, manche davon betiteln sich kartoffelgulasch oder prunken mit noch unsachgemäßeren bezeichnungen, was wunder, daß es sich dabei durchaus um schale schleimsoßen, fastensüppchen und schreckliche strafmähler handelt, aberrationen mit unverständigen essigzugaben, gewürzgürklein, knackwurstscheibchen, paradeiserscherzchen et cetera sonder grazie.

Im vergangenen herbst erst, sah ich in einer antwerpener privatversammlung einen völlig unbekannten Gauguin, ein gemälde aus der letzten schaffensperiode des meisters: To e patato tulasi. Es stellt eine robuste hübsche polynesierin dar, die, vor einer art zigeunerfeuer auf den fersen hockend, mit einem holzkochlöffel den inhalt eines allem anschein nach aus Frankreich eingeführten gußeisentopfes umrührt. Im tagebuch des malers konnte ich folgendes nachlesen (ich übersetze zum besseren verständnis ins deutsche): Nanitanaaupo kocht mir jetzt seit einigen tagen die mahlzeiten. Nanitanaaupo, die ich kurz Nani nenne, ist eine junge frau, die zu mir beim ersten anblick zutrauen gefaßt hat — und ich zu ihr. Ich fühle bei ihrer kost förmlich wie sich meine verlorengeglaubten lebensgeister zu regen beginnen. Zweimal in der woche bereitet sie mir potato tulasi zu, das inzwischen mein leibgericht geworden ist. Eine art scharfer soße aus zwiebeln, zu scheiben geschnittenen bataten, rotem pfeffer, pfeilwurzmehl und meerwasser. Ein wahres aphrodisiacum!

Ich muß gestehen, mir war beim lesen dieser zusammensetzung eines tahitianischen erdäpfelgulsches nicht sehr wohl zu mute, trotz meiner großen wertschätzung für Gauguin, trotz aller freundlichen gefühle für ein sonniges naturkind der südsee und dessen außerordentliche qualitäten in puncto küche und lager.

Ich möchte bei dieser gelegenheit am rande erwähnen, daß ich mich vor einigen tagen mit einem ungarischen freund über die orthodoxe zubereitung von erdäpfelgulasch unterhielt, über papriás krumpli, wie er es bezeichnete (was für mich schon eine nicht geringe zumutung war). Und obschon er im prinzip mit mir übereinstimmte, so hatte er dennoch die eher abwegige ansicht, etwas gemahlenen kümmel oder und pfeffer als unerläßlich zu finden, ja, er mißbilligte sogar das bestäuben der gewürfelten erdäpfel mit mehl! Das gulasch müßte, so sagte er, klar und durchsichtig wie consommé sein! Nein, nein, und abermals nein! Vielleicht fand sein vernacularer geschmack das reizvoll, allein mit feiner cuisine hat das nichts mehr zu tun.

Völlig abzulehnen sind allerdings ungewürfelte, wenn auch kleinste erdäpfel, wie Señor Sartén, der koch Alphon XIII. in seinem ansonst hochinteressanten memoirenwerk Cuarenta años despues beschreibt. Dieser nicht unbegabte mann berichtet doch tatsächlich über die von ihm ersonnenen patatas revolucionarias o golaches, ich zitiere: Peladas bastante cantidad de patatas lo más pequeñas posible, se lavan y escurren bien, se guisan como las demás en un frito de cebolla, ajo y tomate (sic!). Knoblauch und paradeiser und ungewürfelte erdäpfel! Kein wunder, daß bei dieser revolutionären küche die spanische monarchie zugrunde gehen mußte.

Ich könnte gewiß noch dutzende solcher appetitschmälernder rezepte anführen, doch was solls? Das einzig original spezial-erdäpfelgulasch besteht indessen aus drei grundelementen, zwei gewürzen und reinem wasser. Ich berechne die nötigen mengen für zwei mittlere esser:

          1 kg speckige erdäpfel
          30 dkg zwiebeln
          10 dkg würfelig geschnittenen bauchfilz
          1 gehäuften eßlöffel paprika (edelsüß und scharf zu gleichen teilen gemischt)
          1 gehäuften teelöffel salz
          heißes wasser

Man stelle nun zu beginn keinerlei yogaübungen an, allerdings sei man tadellos rasiert, der schnurrbart sei dem anlaß entsprechend gepflegt, man gehe noch einige minuten in den garten, betrachte das rosenrondell, erbaue sich kurz an den narzissen und schwertlilien, mache eine besinnliche runde um den teich, entwerfe tief durchatmend ein kleines gedicht. Darauf begebe man sich heiter lächelnd in die tadellos aufgeräumte küche, binde eine saubere weiße schürze vor, reinige nochmals fingernägel und hände, trockne diese mit einem vorgewärmten frottétuch, zünde die gasflamme an (kein elektroherd!), setze eine gußeiserne casserolle auf das feuer, lasse in dieser den würfelig geschnittenen bauchfilz aus. Inzwischen hat man die zwiebeln feinnudelig geschnitten, füge sie bei und lasse sie im heißen fett schön goldbraun rösten. Ist man so weit, stelle man die casserolle vom feuer und bringe die mit glattem mehl leicht gestaubten erdäpfelwürfel (ca. einen zoll im quadrat) dazu, rühre alles einige male um, stelle die casserolle wieder auf das feuer und warte, nach gelegentlichem umrühren, bis die erdäpfel gut blanchiert sind. Sodann nehme man die casserolle abermals vom feuer und überstreue alles mit dem paprika, rühre wieder um und gieße schließlich heißes, aber nicht kochendes wasser gerade soviel auf, daß die erdäpfel leicht bedeckt sind. Nun salze man nach geschmack und lasse das ganze zugedeckt bei kleiner flamme köcheln. Sind die erdäpfel gar, ist das gulasch praktisch fertig und kann serviert werden (suppenteller!). Wohlhabenderen leuten ist es erlaubt, dem erdäpfelgulasch noch einen schuß madeirawein beizufügen, für damen empfiehlt sich ein eßlöffel süßsaurer rahm (süßrahm mit einem spritzer limonensaft), der bei tische mit einer gabel in der gereichten portion verrührt wird. Dazu ißt man, wenn vorrätig, einige schnitten frisches kümmelbrot.

Written by Wolf

18. April 2009 at 3:39 pm

Posted in Laderaum

I don’t think you’re happy enough

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Written by Wolf

16. April 2009 at 4:10 am

Posted in Meeresgrund