Moby-Dick™

Leben mit Herman Melville

Archive for the ‘Hafenkneipe’ Category

Zu Mutter nach Haus

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Update zu Von Lindau bis zum Fehmarnsund kennt man mich als Schäferhund:

Fritz Graßhoff, Nimm mich mit, Kapitän, auf die Reise, Der literarische Katzenkalender 2012, 9. bis 15. Juli 2012

Nimm uns mit, Kapitän, auf die Reise!
Nimm uns mit in die weite, weite Welt!
Wohin geht, Kapitän, deine Reise?
Bis zum Südpol, da langt unser Geld!

Fritz Graßhoff für Der literarische Katzenkalender 2012, 9. bis 15. Juli 2012, Schöffling Verlag.

Diese Woche gelernt:

  • Die Kalender für 2013 sind schon seit Mai in den Buchläden, u.a. Der literarische Katzenkalender 2013, Schöffling Verlag; in Supermärkten ist täglich mit Nikolausbefall zu rechnen;
  • das Plankton hat trotzdem erst Sommerferien.

Norbert Schultze, Fritz Graßhoff, Hans Albers, aus: Käpt’n Bay-Bay, 1953.

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15. July 2012 at 10:27 am

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Lieblingswitze zwo

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Update zum ersten, zu den Länderwitzen und vor allem Weiberfasching:

  1. Unexpected Tales, Women are Beautiful, Herbst 1948 via 16. Juli 2011Läuft ein Besoffener um die Litfaßsäule: “Hilfe! Ich bin eingemauert!”
  2. Liegt ein Besoffener mit dem Gesicht auf dem Gully: “Lasst mich raus, ich bin unschuldig!”

 

 

 

 

 

Mermaids: Unexpected Tales: Women are Beautiful,
Herbst 1948 via 16. Juli 2011.

Written by Wolf

21. February 2012 at 12:01 am

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Jetstream

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Seit 24. September 2011 erhältlich ist ja jetzt auch die Jetstream, die erste CD von What about Carson seit 1995. Die Fans der damaligen Carson Sage and the Black Riders sind noch da und kaum gealtert. Is ja aa Zeid worn, sagen sie. Meistens sind sie Nachbarn vom Casablanca, wohnhafte und moralische, wo die Platte präsentiert wurde. Haben sie ja auch recht, sind alles top Leute mit Musikverstand. Zwei Lieder von mir sind drauf: die Country Mermaid und der Country Rap. Bei Amazon gibt’s die leider immer noch nicht, aber Sie haben Gelegenheit, sich auf einen Erlebniseinkauf einzulassen — und auf Edda, bei der Sie jede Menge davon bestellen können: whataboutcarson@googlemail.com. Edda ist mindestens so top drauf wie ihre eigenen Nachbarn, schreiben Sie ihr getrost (für Sie ist sie “Howdy, liebe Frau Ruß”, würd ich sagen). Oder glauben Sie, jemand mit so einer Stimme kann ein schlechter Mensch sein? Also bitte.

Mehr Hörbeispiele erscheinen an dieser Stelle, wenn ein gewisser Prozentsatz der Erstauflage verkauft ist.

 

Country Mermaid und Country Rap: Jetstream 2011, Musik: Andreas “Linus” Steinert, Edda Ruß, Dietrich “Poundy” Pfund; Text: Wolf Gräbel. Das Cover zeigt die Sängerin mit ihrer Schwester, etwa 1973.

Written by Wolf

1. October 2011 at 12:01 am

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The interkulturelle Rant (Frisst die ganzn Brotwerscht zam)

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Just because you’re paranoid doesn’t mean they aren’t after you.

Joseph Heller: Catch 22, 1970.

Jenny-Catharina Linse, 8. Juni 2011Was mir das nun wieder sagen soll, dass ich die ganze Zeit so einen inneren Drang wahrnehme, meine Ausführungen über Es waren zwei Königskinder auf die Melodie von Ich hatt’ einen Kameraden von Grund auf neu zu formulieren. Hab ich doch schon längst. Oder fehlt was, mach ich mich nicht verständlich genug, griffen andere Crossover-Paarungen williger ineinander?

Ja, bestimmt. Im Verdacht hab ich vor allem das Kriegerlied, das die verschmutzten Landser im letzten Drittel von Steiner. Das Eiserne Kreuz im Schützengraben singen. Aber wenn man nach sowas surft, kriegt man wieder wochenlang Spam über Fahnenmasten: “In Ihrem Garten muss sie wehen!” und wenn ich verarscht werden will, kauf ich mir einen Fernseher. Was ist eigentlich aus den ganzen Sonderangeboten für Penisverlängerung geworden? Anscheinend haben inzwischen selbst die ganzen Generalswitwen aus Somalia ihre Dollarmillionen mit trustworthy business partners transferiert.

Amerikanische Soldaten in französischen Schlammgruben eines deutsch verantworteten Krieges, somalische Generalsfamilien mit Ausreiseverbot, sogar das vor zwei Jahren noch kilometerweise überschüssige Penismaterial scheint ihnen ausgegangen, und nur weil in der Münchner Innenstadt allenfalls jahrhundertealte Klöster Gartengrundstücke unterhalten können, wollen die vaterlandslosen Deutschen ihre eigene Landesflagge nicht darin wehen haben — die Welt ist eine suboptimale. Gemeinte Gemeinde: Das sind keine Zeichen — das ist ein Symptom!

Sergey Loie, 21. August 2010Muss ich mir jetzt Sorgen machen und wenn ja, worüber? — Wie immer hilft dem Deutschen in mir (allein die Sichtweise: “der Deutsche in mir”!) der Rückzug in die Innerlichkeit. Etwas Verstiegeneres als ein Deutscher wollte ich mein Lebtag noch nicht sein. Nicht dass ich “stolz” darauf wäre wie bestimmte Hanswurste, die nun mal nichts anderes zum Stolzsein haben, aber Deutschland als Heimatland ist soweit schon ganz in Ordnung, “und das liebste mag’s uns scheinen so wie andern Völkern ihrs” (Bertolt Brecht: Kinderhymne). Unkomplizierter denn als somalische Generalswitwe fremde Leute um ihre Kontonummer angehen zu müssen allemal, nur Österreicher sein hätte ich immer gern mal ausprobiert. Oder Walliser. Oder Waliser.

Und wenn Brecht, der alte vaterlandslose Deutsche, eine nationaldeutsche Kinderhymne auf ein Streichquartett von einem verstorbenen Österreicher dichten darf, darf ich mich samt dem Deutschen in mir in unsere Innerlichkeit zurückziehen und nachschauen, dass wir zwei Hübschen außer deutscher auch noch fränkischer Herkunft sind. Niemand hatte die Absicht, eine Mauer zu besingen, die nicht mal dreißig Jahre hält — wie hat das eigentlich in der DDR mit der Gewährleistung bei volkseigenen Handwerkern ausgesehen? — dafür haben wir damals im ländlichen Franken zahlreiche ganz erstaunliche Kirchweihlieder gesungen, befeuert von erstaunlich starkem Bier erstaunlich guter Brauereien mit erstaunlich niedrigen jahresdurchschnittlichen Hektoliterausstößen, die am Kirchweihwochenende dermaßen erstaunlich anstiegen, dass sie mit dem Jahresdurchschnitt auch die Kirchweihlieder auf so ungeahnte Niveaus hoben, dass sie vorher niemand erwartete und hinterher niemand glaubte. Gewonnen hat immer, wer sich an die nächste Strophe erinnert oder wenigstens eine neue extemporieren kann, oder aus anderer Sicht: wer die nächste Maß zahlt, oder aus dritter Sicht: wer die ganze Kirchweih durch besoffen war und keine einzige Maß zahlen muss.

Am 24. September 2011, das ist ein Samstag, bin ich in Nürnberg. Wer ein freundliches Wort mit mir wechseln mag, trifft mich so ab sieben im Casablanca, wer’s kennt. Da ist CD-Präsentation von What about Carson, es wird also viel gesungen. Wer da beim Jammen das altfränkische Kirchweihlied “Wou is denn des Gerchla” (deutsch etwa: “Wo ist denn der kleine Georg?”) mit mir singt, kriegt ein Veldensteiner Dunkel oder wahlweise einen Talisker von mir — versprochen. Wahlweise, weil auf dem Durcheinandersaufen, da liegt kein Segen drauf.

Worauf ich hinaus wollte: Zum interkulturell verbindenden Musizieren ziehen wir uns abermals in uns selbst zurück, wo wir hoffentlich jemanden treffen, mit dem wir gut auskommen, und singen dort “Wou is denn des Gerchla” — und zwar jetzt auf die Melodie vom Black Mountain Blues.

Na, gibt das einen Sound?

Bildeln: Jenny-Catharina Linse (watch her picture on the wall!), 8. Juni 2011;
Sergey Loie, 21. August 2010.
Liedeln: Frankenbänd: Wo is denn des Gerchla (was man auch gescheit singen kann);
Janis Joplin: Black Mountain Blues; alternate take.

Fünf Jahre Moby-Dick™!

Written by Wolf

18. August 2011 at 12:01 am

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Onkel Ringelnatz rät

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Update zu Lang ist die Eisenbahnfahrt, kurz ein Leben:

Joachim Ringelnatz (* 7. August 1883 in Wurzen; † 17. November 1934 in Berlin; eigentlich Hans Gustav Bötticher).

Joachim Ringelnatz, Geheimes Kinder-Verwirr-Buch mit vielen Bildern, 1931, via FlüsterspielKinder, legt euch nicht mit Captain
Ahab an, dem alten Depp, den
schon die weißen Wale jagen
(mehr ist zu dem nicht zu sagen)!

Kinder, lasst unangetastet
den armen Flask, der täglich fastet:
Nehmt ihm nicht noch das Brot zur Butter
(seid artig und folgt eurer Mutter)!

Kinder, wenn ihr’s so schlimm braucht,
dass ihr Vaters Pfeife schmaucht:
Qualmt nicht gleich so wüst wie Stubb
(sonst fällt euch bald die Nase ab)!

Kinder, wirklich niemals dürfen
alle, die bei Trost sind, schlürfen
Starbucks Kaffee, dieses Zeuch
(und jetzt ab ins Bett mit euch)!

Sophie Sophon Nicol, Coffee anyone?, 16. April 2005

Bilder: Joachim Ringelnatz: Geheimes Kinder-Verwirr-Buch mit vielen Bildern, 1931 via Flüsterspiel;
Sophie Nicol: Coffee anyone?, 16. April 2005.

Written by Wolf

7. August 2011 at 12:01 am

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Happy 192

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Update for Zwischen Elephant Island und den Jagdgründen von Mocha Dick
(and Tuckernuck to Wauwinet, Cisco to Grat Point):

New York Times, One of three bottles of Shackleton's whisky recently used to create a replica blend, 21. Juli 2011Thank you for letting us know about you, Mr. Melville. And cheers:

If you pay that much, you canna drink it, and wha’s the use a just lookin’ at the bottle?

Image: Shackleton’s whisky.

Written by Wolf

1. August 2011 at 12:01 am

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Greenwashing

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Update for Starbuck und der demokratische Gott
and Neue Legenden vom Heiligen Patrick:

Quasi Stellar Radio

Irish Haggis

1 sheep, shaved and eviscerated
90 pints of Guinness
30 pounds of oatmeal
1 sack of onions, chopped

Soak a shaved sheep in 80 pints of the Guinness. Roll the sheep in a mixture of oatmeal and onion. Dig a pit in the back yard and build a fire. Roast the sheep for 8 to 10 hours and drink the remaining ten pints of Guinness. Discard any hairy, bony, or hoofy parts of the sheep, and serve with boiled potatoes, cabbage, and plenty of Guinness.

Happy Saint Patrick!

American Coffee and Irish Haggis: QUASi_stellAR_radio, c. 2009;
Irish Folk going brown: The Pogues: A Pair of Brown Eyes, from: Rum Sodomy & the Lash, 1985.

Noch bis 31.: Märzgewinnspiel: Be a Mitruhender! Die Preise hätt ich selber gern!

Written by Wolf

17. March 2011 at 12:01 am

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