Archive for the 'Moses Jürgen' Category

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Wie schmerzlich Buchhändler ächzen und Leser heulen können, wie gewalttätig der Vertrieb durch die Übersetzungen fegen und wie beängstigend schwarz die Kinder umnächtigt werden können

28. April 2008

Update zu Dass man immer so deutlich werden muss:

Die Welt sagt:

Große Literatur nicht nur für Flauten

Wale, Wellen, Weltliteratur

Wortgewaltig ist Herman Melvilles Klassiker “Moby Dick”. Der einsame Kampf des Kapitän Ahab gegen das Böse in Gestalt des weißen Wals auf dem Walfänger “Pequod” ist Urstoff der Weltliteratur und Sinnbild für den Kampf des Menschen gegen sich selbst. Erst auf See findet man die Zeit, sich an Melvilles eigentümlichen Stil zu gewöhnen. Und taucht auch kein Wal auf, so wird bei der Lektüre trotzdem deutlich, wie schmerzlich Planken ächzen und Winde heulen können, wie gewalttätig Wellen übers Deck waschen und wie beängstigend schwarz eine Nacht unter Segeln auf See sein kann.

“Moby Dick”, Hermann Melville, 282 Seiten, 7,50 Euro,
Dressler Verlag, ISBN 978-3791535883

Sandra Valeska-Bruhns in: Die Welt, 13. April 2008.

Jürgen sagt:

Jürgen Jessebird SchmitteEs ist löblich, den “Moby-Dick” zu empfehlen, es ist ein großartiges Buch. Wenn man aber als Literaturempfehlung eine Kinderbuchausgabe angibt, ist das alles andere als löblich. Die Dressler-Ausgabe ist gut und schön, aber massiv gekürzt, und vermittelt nichts mehr von “Melvilles eigentümlichem Stil”. Wenn’s klein sein soll, dann vielleicht die Übersetzung von Matthias Jendis (als Taschenbuch bei BTB), sonst am besten die von Friedhelm Rathjen (gebunden bei Mare). Mehr unter: http://ismaels.wordpress.com/bucherliste.

Leserbrief von Jürgen “Jessebird” Schmitte an Obige, 27. April 2008.

Und da hat er doch auch Recht.

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Ahab gets a movie (and a T-Shirt)

4. April 2008

Jürgen findet die richtigen Filme nebst passenden T-Shirts:

“Would’st thou brand me, Perth?” wincing for a moment with the pain; “have I been but forging my own branding-iron, then?”

“Pray God, not that; yet I fear something, Captain Ahab. Is not this harpoon for the White Whale?”

Chapter 113: The Forge

Jürgen Jessebird SchmitteÜber ein interessantes Filmprojekt bin ich gestolpert: Auf der Seite DARKSTRIDER wird allem Anschein nach eine Stop-Motion-Animation nach Motiven aus Moby-Dick realisiert. Bisher gibt es nur wenige, sehr kurze Szenen zu sehen (die allerdings gefallen mir sehr gut!). Wie “Darkstrider” Mike Brent selbst sagt: “My main focus is on the Eastern European style of stopmotion known as Puppetfilm.”

Unter On the table findet sich dann folgendes:

Back on deck

My main purpose on this page is to relate my progress on my #1 project… what’s come to be known as The Ahab Film. That’s only a working title… I don’t intend to give away too much info this early in the game. As much as I’ve discussed this project on the pages of SMA, I’ve never revealed the real central concept, or my approach to it.

Portrait Captain Ahab, darkstrider.netUnd dann, als erklärender Text zu diversen Filmschnipseln:

The following are my animation tests of Ahab at the forge. That’s not how it will be in the film… he’s the captain, not the blacksmith, but I haven’t made the blacksmith puppet yet, so Ahab is filling in for now…

Schaut man sich “Hammer Test #8″ an, sieht man, dass dort eine Harpune geschmiedet wird…

Auch ein Blog gibt es dazu: Darkmatters. Explorations in the art of stopmotion animation. Dort ist aber wenig über das Filmprojekt zu finden. Immerhin der Hinweis, daß man ein Ahab-T-Shirt bestellen kann.

Bild: Captain Ahab bei Darkstrider.


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